28.02.2011, 13:38 Uhr | mth
Vier Oscars gingen an den Historienfilm "The King's Speech", darunter einer an Colin Firth für den besten Hauptdarsteller. (Foto: Reuters)
Der Historienfilm "The King's Speech" ist der Gewinner der 83. Oscar-Verleihung. Tom Hoopers Drama um den stotternden König George VI. und seinen Therapeuten Lionel Logue konnte insgesamt vier Academy Awards gewinnen. Auszeichnungen gab es in den Kategorien "Bestes Originaldrehbuch", "Beste Regie", "Bester Film" und "Bester Hauptdarsteller" für Colin Firth. Der als großer Konkurrent gehandelte Facebook-Film "The Social Network" konnte lediglich drei Oscars in weniger wichtigen Kategorien ergattern und zählt damit zu den Verlierern des Abends. Ebenfalls vier Oscars erhielt Christopher Nolans Thriller "Inception". Beste Hauptdarstellerin wurde Natalie Portman für "Black Swan".
Damit setzten sich in den Darstellerkategorien die großen Favoriten durch. Denn auch die Academy Awards für die Nebendarsteller, die an Christian Bale und Melissa Leo für ihre Leistungen im Boxerdrama "The Fighter" gingen, waren alles andere als Überraschungen. Zu den Enttäuschungen des Abends zählten neben "The Social Network" der Western "True Grit" und "127 Hours", die wahre Geschichte um einen fünf Tage allein in einer Schlucht eingeklemmten Bergsteiger, die mit zehn beziehungsweise sechs Nominierungen zum Kreis der großen Oscar-Favoriten gehörten, aber jeweils leer ausgingen.
Die deutschen Oscarhoffnungen wurden auch in diesem Jahr nicht erfüllt. Der aus Frankfurt am Main stammende Filmkomponist Hans Zimmer wollte für den Score zu "Inception" nach 1995 ("Der König der Löwen") zum zweiten Mal den Academy Award für die beste Filmmusik gewinnen. Aber es blieb bei seiner insgesamt neunten Nominierung. Zimmer musste sich Trent Reznor und Atticus Ross geschlagen geben, die die Musik zu "The Social Network" beisteuerten. Auch Jakob Schuh und Max Lang, die mit "Der Grüffelo" die Chance auf den Oscar in der Kategorie "Bester animierter Kurzfilm" hatten, konnten den begehrten Filmpreis nicht ergattern.
Etwas zu bieder und brav verlief die 83. Vergabe der Academy Awards. Nachdem Ricky Gervais mit seiner viel beachteten Moderation der Golden Globes in diesem Jahr neue Maßstäbe in der Disziplin des bösartigen aber enorm unterhaltsamen Humors gesetzt hatte und damit nicht überall auf Wohlwollen gestoßen war, hielten sich bei den Oscars James Franco und Anne Hathaway vornehm zurück. Da hatte der launige Gastauftritt von Billy Crystal, der bereits acht Mal Gastgeber der Oscar-Verleihung war, einen deutlich höheren Unterhaltungswert.
Eines der Highlights einer insgesamt arm an Höhepunkten verlaufenen Oscar-Verleihung war gleich zu Beginn der Auftritt von Kirk Douglas. Der 94-jährige Altstar wirkte zwar zerbrechlich und hatte sichtlich Mühe, sich klar zu artikulieren. Dennoch überreichte er überaus charmant den Oscar für die beste Nebendarstellerin an Melissa Leo, zog das Publikum mit viel Witz auf seine Seite und freute sich sichtlich über seine Rolle als Laudator. Auch wenn er selbst, wie er augenzwinkernd betonte, trotz dreier Nominierungen nie einen der Goldjungs für den besten Schauspieler mit nach Hause nehmen durfte. Immerhin bekam Douglas aber 1996 den Oscar für sein Lebenswerk.
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Quelle: t-online.de
Marie P. schrieb:
am 28. Februar 2011 um 12:39:06
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@hawker
Tja. Dann gehöre ich it 35 wohl zu den Rentner.
Wer hat DICH denn zum Richter über gute oder schlechte Filme gemacht?
Wie wär´s
mal mit etwas mehr Respekt? Und außerdem musst DU Dir das ja nicht angucken. Über Geschmack lässt sich Gott sei Dank nicht streiten.
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Hella schrieb:
am 28. Februar 2011 um 12:29:53
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@hawker
Das ist ja wohl Ansichtssache und nur Deine Meinung.
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pauli schrieb:
am 28. Februar 2011 um 11:41:39
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Oscar
Auflauf der geklonten Menschen.
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