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Pooth-Affäre: Commerzbank will 1,8 Millionen von Franjo

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Commerzbank will 1,8 Millionen von Veronas Mann

22.09.2008, 18:21 Uhr | dpa/demo

Jetzt muss sich Franjo Pooth vor Gericht verantworten. (Foto: dda) Jetzt muss sich Franjo Pooth vor Gericht verantworten. (Foto: dda)Jetzt wird's richtig ernst: Franjo Pooth muss sich nach der Pleite seines Unternehmens Maxfield an diesem Dienstag vor Gericht verantworten. Die Commerzbank will vom Ehemann von Verona Pooth 1,8 Millionen Euro, sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts am Montag. Das Geld hatte die Bank als Kredit an Maxfield ausgezahlt. Pooth hatte für die Summe gebürgt und wird deswegen nun von der Bank in die Pflicht genommen. Das Gericht hat Pooth in dem Zivilprozess zwar geladen, er muss aber nicht erscheinen und kann sich von einem Anwalt vertreten lassen. Im März nächsten Jahres ist ein zweiter Prozess angesetzt. Dann versucht die Düsseldorfer Stadtsparkasse, eine noch höhere Kreditsumme von Pooth zu erstreiten.



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Hintergründe der Pooth-Affäre

Das Ehepaar Pooth (Foto: imago) Das Ehepaar Pooth (Foto: imago)Gegen den Mann von Verona Pooth wird wegen Bestechung und Insolvenzverschleppung ermittelt. Außerdem hatte er beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines Steuervergehens erstattet. Pooths Unternehmen Maxfield hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzverwalter hatte die Schulden des Unternehmens auf mindestens 19 Millionen Euro beziffert. Die Gläubiger können nur mit einem kleinen Bruchteil ihrer Ansprüche rechnen. Pooth soll sich mit teuren Geschenken an Sparkassen-Vorstände hohe Kredite für sein Unternehmen erschlichen haben. Der Chef der Düsseldorfer Sparkasse und ein weiterer Vorstand waren deswegen fristlos entlassen worden.




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Zahlte Franjos Firma für Verona?

Verona Pooth (Foto: Imago)Verona Pooth (Foto: Imago)Auch Verona Pooth soll sich Medienberichten zufolge private und eigene geschäftliche Ausgaben von Maxfield, der Firma ihres Mannes, bezahlt haben lassen, ohne dies als geldwerten Vorteil zu versteuern. So sollen Reisen, Anschaffungen sowie die Dienste ihres Chauffeurs und Leibwächters von Maxfield bezahlt worden sein. Die einstige "Miss Deutschland" hat bislang stets beteuert, mit den geschäftlichen Aktivitäten ihres Mannes nichts zu tun zu haben. Ehemalige Maxfield-Mitarbeiter hatten dagegen schon früher behauptet, private Ausgaben der Pooths seien von Maxfield bezahlt worden. Zudem sollen Maxfield-Mitarbeiter für Verona Pooths Kosmetikfirma "Veronas Dreams" gearbeitet haben. Franjo Pooth hatte beim Finanzamt Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet.

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dpa/demo  

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