28.11.2011, 13:48 Uhr | dpa/afp
Er konnte als Rettungspilot bei der königlichen Luftwaffe die Männer vor dem Ertrinken retten. Ihr Frachter havarierte vor der Küste von Wales.
Drama in den Wellen vor Wales: Prinz William, Rettungspilot bei der königlichen Luftwaffe, hat mit seinem Hubschrauber zwei Seeleute vor dem Ertrinken gerettet. Für den 29-Jährigen und seine Kollegen, die auf der Luftwaffenbasis Anglesey im Norden von Wales in der Nacht von Samstag auf Sonntag Dienst schoben, kam der Alarm um zwei Uhr. Eine gigantische Welle hatte den Frachter "Swanland" in der Irischen See getroffen. Das Schiff schlug leck, Meerwasser drang ein, der Frachter brach auseinander. Die Besatzung setzte einen Notruf ab: "Wir sinken!"
Zwei Mitglieder der achtköpfigen Mannschaft konnten gerettet werden. Sie trieben auf einem aufblasbaren Floß, von dem aus sie an einem Seil in den Hubschrauber gezogen wurden, in dem Prinz William als Copilot seinen Dienst tat. Für einen Matrosen hingegen kam jede Hilfe zu spät: Er konnte nur noch tot geborgen werden. Zudem wurden am Sonntagabend noch fünf Seemänner vermisst. Bei allen acht Besatzungsmitgliedern handelt es sich laut Küstenwache um Russen.
"Wir sind sehr besorgt um die Vermissten", sagte ein Sprecher der Küstenwache. Die Überlebenschancen in der rauen, etwa 14 Grad kalten Irischen See schwanden von Stunde zu Stunde. Am Sonntagabend wurde die Suche abgebrochen. Ob am Montag weitergesucht wird, sollte kurzfristig entschieden werden. Die Überlebenden stünden unter Schock und seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Vertreter der Küstenwache der BBC.
Das Schiff hatte 3000 Tonnen Sandstein geladen und Kurs auf die Isle of Wight genommen. Schon im August 2010 war die "Swanland" einmal in Seenot geraten, damals vor der Küste von Cornwall im Südwesten Englands. Das 81 Meter lange Schiff ist auf den Cook-Inseln registriert und gehört einem Eigner in Großbritannien. Die Reederei wollte zunächst keine Angaben zu dem Unglück machen.
Für Flight Lieutenant Wales, wie William in der Armee heißt, war die mehrstündige Rettungsaktion auf hoher See der bisher spektakulärste Einsatz in seiner Karriere als Rettungspilot. Bisher musste er schon Kranke von Bohrinseln holen oder überforderte Bergsteiger aus den Hügeln von Wales bergen. Im Februar geht es für William auf die Falklandinseln vor Südamerika, wo er auf einem britischen Militärstützpunkt stationiert sein wird.
Aktuelle Promi-News auf Facebook: Werden Sie ein Fan von VIP-Spotlight!
Quelle: AFP , dpa
Salam schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 13:57:37
(0)
(1)
Prinz William rettet zwei Schiffsbrüchige
... und ist dabei selbst abgesoffen!!!
Kommentar melden
Viola schrieb:
am 29. November 2011 um 00:00:14
(3)
(0)
Prinz William
Was soll das Geschrei hier um diesen Adeligen Hobbypiloten.JedenTag setzen überall in der Welt Menschen ihr Leben aufs Spiel
um anderen zu helfen. Wäre dieser Einsatz gefährlich gewesen wäre schon dafür gesorgt worden das ihn andere machen müssen damit dem Prinzen ja nichts passiert.
Also hört auf so zu tun als ob er ein Held wäre.
mehr
Kommentar melden
Unke schrieb:
am 28. November 2011 um 21:25:04
(3)
(0)
Braveheart Willy
Durchaus sympathischer Job des jungen Mannes. Ich gehe davon aus, dass das auch so bleibt und hier keiner als künftiges
Vorbild für neue abendländische Militärabenteuer mit unseren computerkilltabgerichteten Bubies aufgeplustert werden wird?! Immerhin hatte uns unsere eigene Söldnertruppe auch ganz brav mit humanitärem Einsatz an blutige Auslandsspielchen zu gewöhnen begonnen...
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de