26.07.2010, 10:31 Uhr | bas
Gabriella von Queensberry hatte eine schwere Kindheit - ihr Vater verkauft heute Obdachlosenzeitungen. (Foto: Imago)
Sie ist eine erfolgreiche junge Frau - hatte sich bei der ProSieben-Show "Popstars" gegen mehr als 2.000 Konkurrenten durchgesetzt: Die 21-jährige Gabriella von Queensberry. Doch hinter der glitzernden Fassade der erfolgreichen Sängerin steht eine bewegende Familiengeschichte. Als Kind steckten ihre Eltern sie in ein Kinderheim. Doch sie steht zu ihrem Vater Hans-Joachim, der heute Obdachlosenzeitungen verkauft und von Hartz IV lebt, berichtet "bild.de".
Gabriellas Vater war ein Abenteurer - büchste mit 17 Jahren von zu Hause aus und bereiste 20 Jahre lang die Welt. Er machte eine Ausbildung zum Reiseverkehrsfachwirt und lernte auf seiner langen Reise Gabriellas Mutter kennen. Er kehrte nach der Geburt seiner Tochter mit der Familie nach Berlin zurück. Doch als Gabriella neun Jahre alt war, ließen sich die Eltern scheiden - sie wuchs in einem Berliner Kinderheim auf. "Es war schlimm. Meine Mutter litt unter Heimweh, bekam Depressionen. Mein Vater wurde arbeitslos und verlor seine Wohnung", berichtet Gabriella. Doch die Zeit im Heim war für das Mädchen sehr schwer. Wenn ihre Freundinnen nach der Schule nach Hause gingen, musste sie zurück ins Kinderheim. "Die Betreuerinnen gaben sich viel Mühe, aber ersetzen konnten sie die Liebe meiner Eltern nicht", sagt Gabriella im "Bild"-Interview.
Als Gabriella 13 Jahre alt wurde, holte der Vater sie nach Hause. Dann wurde Hans-Joachim nach einen Darmdurchbruch arbeitsunfähig, er lag zwei Wochen im Koma. Mit 15 Jahren wurde das jetzige Queenberry-Mitglied schwanger und ihr Vater stand ihr zur Seite - so wohnten sie mit Freund und Töchterchen Alicia zu viert in seiner 40-Quadratmeter-Wohnung. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen und es wurde viel gestritten. Die 21-Jährige entscheid damals, ihre Tochter zu einer Pflegemutter zu geben. "Ich besuche Alicia regelmäßig, anders als meine Mutter damals mich". Sie bewarb sich 2008 bei "Popstars" und hoffte auf ein neues Leben. Während sie nun Autogramme gibt, steht ihr Vater vor dem Supermarkt und verkauft Obdachlosenzeitungen. Denn zu Hause herumsitzen kann der viel gereiste 59-Jährige nicht.
Quelle: t-online.de
fritz06 schrieb:
am 30. Juli 2010 um 12:24:46
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Gabriella
Was soll damit bezweckt werden? Mit dieser Geschichte von ach so schweren Kindheit soll auf die Tränendrüse gedrückt und der
Plattenverkauf angekurbelt werden, damit sie ihre armen, armen Eltern unterstützen kann. Ich muß weinen und werde gleich viele, viele CDs von denen kaufen.
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Wille schrieb:
am 26. Juli 2010 um 11:29:41
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Gabriella
Die Tatsache, dass eine Mutter ihr Kind abgibt und ihren mittellosen Vater nicht unterstützt, spricht für sich.
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ccitrus69 schrieb:
am 26. Juli 2010 um 10:51:40
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Meine Güte,...
..ich hatte es auch nicht leicht als Kind. Interessiert aber keinen, weil ich keine Platten verkaufen will/muss. Und
sicherlich ist in ihrer Kindheit auch ein Sack Reis in China umgefallen.
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