10.05.2011, 15:34 Uhr | dpa/dapd/CK
Die ESC-Moderatoren Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab (Foto: dapd)
Schätzungsweise 120 Millionen Menschen werden am Samstag das Finale des Eurovision Song Contests verfolgen - als Moderator eines solchen Mega-Events kann man da schon mal nervös werden. Doch nicht so Stefan Raab: Der 44-Jährige ist nach eigenen Angaben kein bisschen aufgeregt vor der großen Final-Show. "Ich habe keine Angst", verkündete Raab am Montag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. "Für mich ist das ein sehr einfacher Job, weil ich das jeden Tag mache", meinte er. Außerdem müsse er bei der Moderation nur 20 Sätze sagen. Es könne eigentlich somit nur etwas bei der Technik schiefgehen.
Raab betritt mit der Moderation einer internationalen Fernsehshow Neuland. Denn bekannt ist der Entertainer vor allem für seine Klamauk-Shows auf ProSieben. Doch Raab wird am Samstag nicht alleine auf der Bühne stehen: Er moderiert gemeinsam mit Komikerin Anke Engelke und "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers. Das Moderatorentrio wird auch bei den beiden Halbfinalrunden an diesem Dienstag und Donnerstag durch den Abend führen.
In der gemeinsamen Pressekonferenz des Trios am Montag bemühte sich Raab um Witzigkeit. So stichelte er gegen Kollegin Judith Rakers: "She has the Buxe voll." Dass Engelke im schwarzen und Rakers im kanariengelben Kleid erschienen, kommentierte Raab mit: "Zu Ehren von Borussia Dortmund." Dann stimmte er vor den internationalen Fans und Journalisten auch noch das deutsche Volkslied "Mein Vater war ein Wandersmann" an.
Wer von den drei Moderatoren beim Song Contest welche Wortanteile haben wird, ist weiter unklar. Anke Engelke sagte auf die Frage, wer denn auf der Bühne der Chef sei: "Derjenige, der spricht, ist der Boss." Die anderen sollten in dem Moment besser still sein. Rakers betonte, jeder der Drei habe seine eigene Rolle auf der Bühne. Doch es bleibt abzuwarten, ob sich die beiden Damen tatsächlich gegen Alleinunterhalter Raab durchsetzen können.
Wem er die Daumen für den Sieg drückt, wollte Raab übrigens nicht sagen. Als Moderator dürfe er nicht parteiisch sein. Dennoch dürfte klar sein, bei welcher Sängerin die Sympathien des Lena-Entdeckers liegen. Und so gestand Raab bei der Pressekonferenz immerhin, Lena sei sehr charmant und habe einen guten Song. Schließlich wurde die Elektropop-Nummer "Taken By A Stranger" ja auch in einer von Raab moderierten Show als "Unser Song für Deutschland" ausgewählt.
Sind Sie bei Facebook? Werden Sie ein Fan von t-online.de!
Quelle: dapd , dpa , t-online.de , CK
supi schrieb:
am 15. Mai 2011 um 16:15:46
(0)
(0)
MERCI und THANK YOU
Das ESC-Team war einfach grandíos!!! Anke/Stefan und Judith: Ihr ward große Klasse.
Thank you for the tre bien Abend,
and that müsst ihr mal encore machen.
mehr
Kommentar melden
Reality schrieb:
am 12. Mai 2011 um 23:43:38
(0)
(0)
Raab: ESC Moderation ist ein einfacher Job
Schade das Herr Raab nicht auch seine anderen Sendungen in Englisch moderiert - dann hält er
wenigstens seine Schnodderschnautze.... und Lena Meyer Landflucht ist eine arogante Tussi ohne jegliches Talent. Der Song für Deutschland ist eher ein Liedchen für einen Nachtclub - aber auch das könnte sogar eine Sarah Marquardt aus der Sachsenklinik besser singen.....
mehr
Kommentar melden
Spitzzunge01 schrieb:
am 11. Mai 2011 um 09:02:09
(0)
(0)
man kann ihn mögen...
oder auch nicht. Aber ihm abzusprechen, dass er erfolgreich ist wäre schlichtweg falsch. Außerdem @ Doc Stuttgart:
Er ist gelernter Metzger- nicht gerade ein einfacher Bürojob, sondern teilweise richtige Knochenarbeit. Darum gehe ich davon aus, dass er durchaus weiß, wie sich richtige Arbeit anfühlt...
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.
