02.12.2011, 08:43 Uhr | Thomas Flormann / Intro
Rammstein präsentieren ihr Best-of-Album "Made In Germany 1995-2011". (Quelle: Paul Brown / Universal Music)
Rammstein blicken zurück auf ihr Werk. 16 Jahre lang haben sie gezündelt und provoziert - höchst erfolgreich und als deutscher Export so durchschlagend wie vor ihnen Kraftwerk und nach ihnen Tokio Hotel. Rechtzeitig vor Weihnachten erscheint nun ihre erste Best-of "Made In Germany 1995-2011".
In der Presse sind Rammstein oft noch eine Ost-Berliner Band. Tatsächlich waren die Musiker schon vor der Wende aktiv, zumeist in Punk-Bands. Manche Journalisten behaupten, sie seien daher von Hause aus nicht von der englischen oder amerikanischen Pop-Kultur beeinflusst. Richtig ist aber, dass sie ihrer Gothic-Version eines KISS-Spektakels einfach den Schuss Teutonentum beigemischt haben, der im Ausland zur Horrorshow reicht und ihre Landsleute im Gegenzug über die Texte beglückt. Ein perfektes Showkonzept wie es amerikanischer nicht gedacht sein könnte.
Ungefähr eine Kohl-Ära später ist die Band nun dabei, den Kassensturz ihrer Karriere zu präsentieren. Selbstironisch in sechsfacher Ausfertigung mit je einer Büste eines Bandmitglieds. Sie promoten die Veröffentlichung mit einem Trauerzug, denn wie oft steht eine Best-of künstlerisch am Ende einer Karriere. Die Songauswahl ist entsprechend pietätvoll-konservativ. Einzig unveröffentlicht ist "Mein Land", ein eher durchschnittliches Rammstein-Stück, das allerdings mal wieder mit einem sehr amüsanten Video präsentiert wird.
Verkauft haben sich Rammstein ohnehin nie schlecht. Ihre Berater waren schlau genug, der Band die Untiefen ihrer eigenen Ambivalenz zu erklären. Sind die rechts? Meinen die das ernst? Ist das gefährlich? Rammstein hatten nie die Absicht, irgendeine dieser Fragen für alle erklärend zu beantworten. So etwas verkauft extra, ähnlich wie sechs verschiedene Cover auf einer Platte mit nur einem neuen Lied. Und wie eine Idee, die die Band nun seit 16 Jahren ungebrochen trägt. Mögen ihre Ratgeber sie davon abhalten, je etwas anderes zu probieren.
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Quelle: t-online.de
KaOs schrieb:
am 14. Dezember 2011 um 09:32:23
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Rammstein
Höre NICHT diese Mucke! Aber nicht unbedingt weil ich sie nich mag, sondern eher weil die Texte mir zu dunkel, verwirrend und doch
wahr sind, außerdem auch weil mein Bruder ohne Mucke nie einschlafen konnte und ich dadurch noch bis zum 15Lebensjahr damit einpennen musste... diese Texte haben mich zu sehr zum Denken angeregt, sodass ich eben nich pennen konnte!!!
Aber Sonst... RESPEKT!!!
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Marc schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 09:40:27
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typisch deutsch....
Ich habe Rammstein vor Urzeiten als unbekannte Band in einem Wasserwerk vor 300 Leuten spielen gesehen und es war allen
klar, dass die Jungs durchstarten. Danach viele Konzerte vor 1000 Leuten , und am Samstag sehe ich sie wieder vor 13.000 Leuten. In Kanada sogar vor 130.000 Leuten ! Sie haben meinen Respekt und Anerkennung für das geleistete !! Sie gehören zu den Großen und wer sie nicht mag muss sie nicht hören, anschauen oder dämliche Kommenatre über das Privatleben vonn Till abliefern
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G-star schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 06:06:58
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@Chris
da ist wohl jemand neidisch dass er nicht mit den Thomallas ,,verkehrt''
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