25.11.2011, 13:25 Uhr | LS
Die Strandkorbvermieter Rainhard Boyens und Mathias Claußen haben bei Jörg Pilawa 225.000 Euro gewonnen. (Quelle: ZDF)
Sie haben gezittert und gebangt, geraten und gezockt - und am Ende mit einem grandiosen Durchmarsch fast eine viertel Million Euro gewonnen. Die Strandkorbvermieter Rainhard Boyens und Mathias Claußen nahmen am Mittwochabend bei Jörg Pilawas "Rette die Million!" im ZDF 225.000 Euro mit auf ihre Heimatinsel Amrum. Dabei sah es schon nach der zweiten von acht Fragen so aus, als würden die beiden Brüder völlig leer ausgehen.
Nachdem sie in der zweiten Runde die erste Frage tauschten, weil sie diese nicht beantworten konnten, verzockten sich die Beachboys auch bei der zweiten Variante: "Welche Bundestagsfraktion verzeichnet den geringsten Frauenanteil unter ihren Abgeordneten? SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU?" Rainhard und Mathias setzten 725.000 Euro auf die FDP, 50.000 auf Bündnis 90/Die Grünen und 225.000 auf CDU/CSU. Die richtige Antwort lautete CDU/CSU und damit waren 775.000 Euro futsch, aber auch 225.000 Euro gerettet.
Und diese 225.000 Euro retteten die beiden sympathische Strandkorbvermieter über alle weiteren sechs Fragen. Wobei es äußerst nervenaufreibend für Rainhard (41) und Mathias (35) weiterging. "Wir müssen kämpfen. Ob wir jetzt raus fliegen oder nachher", machte Rainhard sich Mut. Besonders bei der vorletzten Frage "wofür riskiert man laut Straßenverkehrsordnung einen Strafzettel" waren sich die Brüder völlig uneinig. Wenn man sein Auto "grün-weiß lackiert", "mit Bio-Alkohol betankt" oder "nicht abschließt". Doch Rainhard hatte einmal mehr den richtigen Riecher und setzte alles Geld auf die richtige Antwort "nicht abschließt".
Mathias dagegen lag bei der letzten und alles entscheidenden Frage richtig. Bei nur zwei Antwortmöglichkeiten mussten die Kandidaten hier alles Geld auf eine Antwort setzen. "In welchem Land ist der Euro offizielle Währung? Tschechien oder Slowakei?", lautete die Aufgabe. "Slowakei" sagte Mathias sofort, ohne sich jedoch hundertprozentig sicher zu sein. "Wir wissen es beide nicht", sagte er in Richtung seines Bruders. Doch sie ließen die 225.000 Euro auf dem Feld "Slowakei" liegen und fielen sich jubelnd in die Arme, als Pilawa die Frage als richtig auflöste.
Das Geld können die beiden Strandkorbvermieter aus Norddorf nach dem verregneten Sommer 2011 gut für ihr Geschäft gebrauchen. "Wir müssen auch an unseren dritten Bruder denken, der braucht einen neuen Trecker. Und dann werden wir für die Saison 2012 ein paar neue Strandkörbe kaufen", so Rainhard. "Aber wir werden auch ein bisschen Urlaub machen", ergänzte Mathias.
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Quelle: t-online.de
Michl Müller schrieb:
am 25. November 2011 um 07:49:30
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Klasse "Jungs" ...
Hartelk welkimen üüb Oomrang! Da ich die Beiden echt humorvollen, netten "Jungs", von vielen
Oomram-Urlauben kenne und auch R. Boyens als erfahrener Wattführer,neben Herrn Andreas Herber, weithin auch beliebt ist, freue ich mich für sie allemal und das Geld ist bei dehnen und ihrem pers. Umfeld sehr gut angelegt. Und Herr Pilawa ist ja auch auf Amrum ein gern gesehener Gast, der dort ein schönes Anwesen am Wattenmeer hat.
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unsere Gebühren schrieb:
am 24. November 2011 um 19:39:57
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Rette die Million
da haben die Beiden die GEZ-Kosten für die nächsten Jahre locker wieder raus - solche Geldspiele haben bei den
"Öffentlich Rechtlichen" nichts zu suchen - zumindest nicht solche Gewinnsummen - so etwas sollte ausschiesslich den Privatsendern vorbehalten sein, die finanzieren sich wenigstens durch Werbeeinnahmen.
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hag schrieb:
am 24. November 2011 um 18:51:26
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"Rette die Million!: Strandkorbverleiher gewinnen bei Pilawa 225.000 Euro"
Ich gönne den Insulanern ihren Gewinn vom ganzen Herzen,
aber so werden GEZ Gebühren zweckentfremdet. Egal ob überhöhte Gagen, Gehälter, Sportübertragungskosten....etc. Wann bemerken die Verantwortlichen bei den ÖR das die Menschen aufwachen und solche Ausbeutung nicht mehr hinnehmen wollen. Muß es wie in Ägypten enden?
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