17.11.2011, 13:22 Uhr | Isabelle Maurer / Intro
Seal legt sein zweite "Soul"-Album vor. (Quelle: Warner Music)
Soul-Superstar Seal wagt es noch einmal und präsentiert mit "Soul 2" wieder elf Klassiker des Genres, die er neu interpretiert. Bereits 2008 nahm er Soul-Songs auf und verlieh ihnen einen modernen Sound. Diesmal sind unter anderem Hits von Bill Withers, The Miracles und Marvin Gaye mit dabei.
Seal kann auf eine lange Karriere zurückblicken. Seit 20 Jahren ist er im Musik-Geschäft, hat vier Grammys gewonnen und mehr als 20 Millionen Alben verkauft. Romantische Balladen und seine einfühlsame Stimme haben ihn zu einer Hausnummer in der Soul-Branche gemacht, auf die Kombination kann er sich verlassen. Für "Soul 2" greift er nun zum zweiten Mal zu zeitlosen Musikstücken, die er mit seiner ganz eigenen Note einspielt. Der Brite singt Lieder von Größen wie Al Green oder Rose Royce mit moderner Instrumentalbegleitung, ohne dabei aber den Kern der Stücke zu verändern.
Seals leicht raue Stimme wird auf "Soul 2" routiniert in Szene gesetzt. Die Songs drehen sich um Liebe, Schmerz und Glück, die Seal mit dem ihm eigenen Gesang gekonnt vertont. Bei "Wishing On A Star" aus dem Jahre 1977 singt Seal sogar emotionaler als Rose Royce und wird zusätzlich auf Drums und Streicher gebettet. Bill Withers "Lean On Me" kommt in seiner Version mit schnellerem Rhythmus und mehr Instrumenten. Zwar gibt Seal den Stücken einen modernen Schliff, aber sie bleiben die harmonischen Balladen, als die sie immer funktioniert haben. Produziert wurde die Platte wieder von Trevor Horn sowie David Foster, der schon für Michael Bublé und Celine Dion arbeitete.
Seal selbst bezeichnet die "zeitlosen Klassiker" auf "Soul 2" als "Ergebnisse einer natürlichen Evolution" seit dem ersten Album. Die elf Tracks variieren zwischen Soul, Pop und Jazz und zeichnen sich meist durch eine größere instrumentelle Opulenz aus als auf den Originalen. Gitarren auf "Love Won´t Let Me Wait" oder ein großes Streichorchester bei "Let´s Stay Together" tragen zu einem abwechslungsreichen Sound bei. Mit den beiden "Soul"-Alben läutet Seal sicherlich das Soul-Revival in manch deutschem Wohnzimmer ein.
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Quelle: t-online.de
Haselope schrieb:
am 16. November 2011 um 19:35:17
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Seal
Und die Lieder werden bestimmt jetzt dann bald bei den Topmodels präsentiert! Nee Nee Nee
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Soulfan schrieb:
am 11. November 2011 um 18:45:08
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Soul-Covers von Seal
Singen kann er. Marvin Gaye bleibt dennoch unerreicht. Solche Coverversionen führen mich immer zurück zum Original.
z.B. Wishing on a star ist von Rose Royce - damals hab ich mir nur wegen dieses Titels die Schallplatte gekauft. Gwen Dickey ist eine fantastische Sängerin. Bei Seal ist es mir zu kitschig.
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raja schrieb:
am 11. November 2011 um 12:50:51
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Seal
Warum kann der sich seinen Soul nicht einfach behalten!
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