28.05.2010, 08:46 Uhr | dpa
Der 38-jährige Schauspieler Sebastian M. (Foto: imago)
Ein Bonner Schauspieler vergewaltigt eine Schülerin und ihre Mutter - sechseinhalb Jahre Haft lautet das Urteil. Das Bonner Landgericht verurteilte den 38-Jährigen am Donnerstag wegen Vergewaltigung in zwei Fällen sowie besonders schweren Raubes. Darüber hinaus wurde wegen seines langjährigen Drogenmissbrauchs Unterbringung in eine Entziehungsanstalt angeordnet. Der Angeklagte hatte im Prozess die Vorwürfe eingeräumt.
Der Schauspieler war vor acht Jahren in die Bonner Wohnung einer damals 18-jährigen Schülerin und ihrer 50-jährigen Mutter eingedrungen. Er suchte ursprünglich Geld und andere Gegenstände, um dafür Kokain zu kaufen. Den Schlüssel zur Wohnung hatte er in der Handtasche der Schülerin gefunden, die er in einer Diskothek entwendet hatte. Als die Tochter und später die Mutter nach Hause kamen, wurden sie von dem Angeklagten mit Reizgas überwältigt, gefesselt, beraubt und sexuell genötigt. Beide Frauen seien nach wie vor zutiefst verletzt und von dem Vorfall traumatisiert, hieß es im Urteil. Der Mann zahlte den Opfern ein Vorabschmerzensgeld von 9000 Euro. Das Gericht bezeichnete sein Verhalten als ungewöhnlich: Er habe nichts beschönigt und würde "ohne Schauspielerei" - aufrecht zu seiner Schuld stehen. Das Gericht stellte weiter fest: "Ohne die massive Drogensucht wäre die Tat nicht geschehen." Die psychiatrische Gutachterin hatte dem Schauspieler eine verminderte Schuldfähigkeit attestiert.
Erst 2009 konnte aufgeklärt werden, wer der fremde maskierte Mann der Tat vor acht Jahren gewesen war. Der Schauspieler hatte eine 37-jährige Prostituierte, mit er zunächst gemeinsam Drogen konsumiert hatte, körperlich angegriffen. Das Opfer hatte sich direkt nach dem Vorfall bei der Polizei gemeldet. Durch gesicherte DNA-Spuren konnten die Ermittler die alte Geschichte aufklären.
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Quelle: dpa , t-online.de
jonalu schrieb:
am 28. Mai 2010 um 11:12:08
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schauspieler haft
viel zu wenig haftstraft und den drogenentzug nicht anrechnen so ein mensch taugt nichts, und wenn der wieder rauskommt,
macht er da weiter wo er aufgehört hat, das kann man schon an seinem blick erkennen.
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EUZUPA schrieb:
am 28. Mai 2010 um 07:49:15
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Münster ins Gefängnis
Gottseidank konnte nach Jahren diese Srtraftat an Mutter und Tochter doch noch aufgeklärt werden. Das der Täter
auch die
37 jährige Frau angriff zeigt eindeutig seine Gefährlichkeit. Sofort ist eine psychiatrische Gutachterin zur Stelle und nimmt den
Täter in Schutz. So was ist eine ungeheuerliche Schweinerei und die Gutachterin gehört zum Teufel gejagt. Für die Opfer
wird nichts aber auch garnichts getan. Das Urteil ist zu milde , 10 Jahre wären allemal angebracht zur Sühne für die Opfer.
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egal schrieb:
am 27. Mai 2010 um 21:33:25
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deutschland
nimm drogen ,schon bist du vermindert schuldfähig.kriegst weniger strafe ,hurra.einnahme von drogen ,egal welcher art sollten
die strafen erhöhen und nicht mindern !! die opfer leiden ein ganzes leben,nicht nur 6 jahre..............
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