19.04.2011, 10:42 Uhr | bas
Frauen bei der Polizei - das hatte sich vor dem "Großstadtrevier" kaum jemand träumen lassen. (Foto: Cinetext/RM)
Das ARD-"Großstadtrevier" feiert seinen 25. Geburtstag und hat sich für seine treuen Fans etwas ganz Besonderes ausgedacht: Am 19. April startet ein sechsmonatiger, unterhaltsamer Festakt für die erfolgreiche Vorabendserie. Denn dann zeigt der Sender 25 Jubiläumsfolgen zusätzlich zum gewohnten Montagstermin dann immer Dienstagabend (beide Tage 18.50 Uhr). Bei dieser Revue von alten "Großstadtrevier"-Folgen aus 25 Jahren wird es ein Wiedersehen mit bekannten und prägenden Gesichtern der Serie geben - denn es werden den Fans wichtige und bewegende Schlüssel-Folgen präsentiert.
Mit dem entsetzten Ausruf "Mensch, der Bulle ist 'ne Frau" fing beim "Großstadtrevier" alles an. Denn das war der vielsagende Titel der Premierenfolge, die am 16. Dezember 1986 ausgestrahlt wurde. Zu dieser Zeit waren Polizei-Beamtinnen noch etwas Besonderes, die junge Polizistin Ellen Wegener (Mareike Carriére) sorgte somit an der Seite des Hauptwachmeisters Richard Block (Arthur Brauss) für viel Aufsehen. Doch das Konzept, eine Frau in den Mittelpunkt einer Polizeiserie zu stellen, scheint aufgegangen zu sein - und die Idee kam Krimi-Altmeister Jürgen Roland bereits 1983 beim "Neujahrs-Klönschnack" mit dem Pressechef der Hamburger Polizei. Roland schrieb die Drehbücher, übernahm auch mal die Regie und zog sich ab und zu auch selbst eine Polizeiuniform an. Mit der allerersten Folge vom "Großstadtrevier" wird natürlich am 19. April der Festakt auf dem Bildschirm starten.
Die "Großstadtrevier"-Revue zum 25-jährigen Jubiläum enthält dramatische, unterhaltsame und emotionale Höhepunkte der Serie sowie Ein- oder Ausstiege von prägenden Schauspielern. Da darf der Einstieg von Jan Fedder als Dirk Matthies natürlich nicht fehlen. Der Hamburger Schauspieler verstärkte die Polizeitruppe allerdings erst in Folge 37, ist aber inzwischen der Dienstälteste der Kiez-Beamten. Das eindeutige Erkennungsmerkmal - die Titelmusik der Serie - ist in den vergangene 25 Jahren unverändert geblieben. Wann immer die Metapher "Große Haie, kleine Fische" von "Truck Stop" ertönt, gehen die Polizisten vom "Großstadtrevier" wieder auf Streife.
Ganz aktuell bekommen die Beamten vom "Großstadtrevier" Verstärkung durch einen Herzensbrecher: Mads Thomsen heißt der Neue und wird gespielt vom Dänen Mads Hjulmand ("Ein Mann, ein Fjord"). An der Seite von Polizeiobermeisterin "Harry" Möller (Maria Ketikidou) wird er in der nächsten Staffel der Vorabendserie auf Streife gehen. Der neue Zivilfahnder im Hamburger Kommissariat 14 ist laut Drehbuch von Kopenhagen an die Elbe geflüchtet, weil er daheim in diverse Liebesaffären verstrickt war. Doch auch während seines Polizeidienstes in der Hansestadt wird Mads Thomsen das Flirten nicht lassen können. Als Zivilfahnder löst er Steffen Groth alias Hauke Jessen ab und geht ab der 25. Staffel auf Streife. Für den 29-jährigen Darsteller Hjulmand ist es die erste Serienrolle im deutschen Fernsehen.
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bas
Jennifer schrieb:
am 19. April 2011 um 10:09:53
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Großstadtrevier
Die Serie ist nicht mehr sehenswert. Diese jungen Polizisten kann man nicht für voll nehmen und der Herr Fedder erscheint mir zunehmend arroganter.
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