08.10.2010, 18:56 Uhr | SKO
TV-Moderatorin Sonja Zietlow in ihrem völlig ruinierten Haus (Foto: dpa)
Nach dem Schock über ihr Haus in der Eifel, das von einer angeblichen Tierschützerin ruiniert wurde, hat sich "Dschungelcamp"-Moderatorin Sonja Zietlow erneut zu dem Drama geäußert: "Leider ist der Frau das anscheinend alles über den Kopf gewachsen. Sie hat immer mehr Hunde aufgenommen und die wurden dann anscheinend alleine in dem Haus gelassen", klagt die 42-Jährige gegenüber "bild.de". Jetzt könne man das Haus nur noch in Schutzkleidung betreten. Sogar die Polizei "hat sich geweigert, da reinzugehen, weil es mit Kot und Urin verseucht ist." In unserer Foto-Show und unserem Video gibt's die Bilder von dem völlig verwüsteten Haus zu sehen.
Im August 2009 hatte Zietlow das Anwesen für 200.000 Euro erworben. Anschließend verpachtete sie es an eine Frau, die sich als Tierschützerin ausgegeben habe und eine Begegnungsstätte für herrenlose Hunde aufbauen wollte. "Ich wollte ihr diesen Herzenswunsch erfüllen", begründete Zietlow ihre Entscheidung. Doch dann kam alles anders. 30 bis 70 Tiere vegetierten in dem Haus, in dem nun überall Dreck, Kot, Essensreste und Müll herumliegen. Ende September wurde die Moderatorin über die Zustände in ihrem Haus informiert und alarmierte sofort die Polizei und das Veterinäramt. Bis diese eingriffen, sei allerdings so viel Zeit vergangen, dass die Frau mit den Hunden das Weite suchen konnte. Gegen die Täterin hat Zietlow bereits Strafanzeige wegen des Verdachts der Tierquälerei und Sachbeschädigung erstattet.
"Leider sind sie über einen längeren Zeitraum alleine im Haus gewesen. Was bedeutet, dass sie keinen Auslauf gehabt haben, keine Hygiene. Auf gut Deutsch: Das ganze Haus ist verschissen", so Zietlow weiter. "Ich habe ein Fenster gesehen, wo drunter der Beton abgekratzt war. Die haben anscheinend versucht, durch ein gekipptes Fenster herauszukommen, weil sogar von außen der Fensterrahmen zerkratzt war."
"Da muss fast schon die Giftmüllentsorgung kommen. Es sind solche Ammoniakdämpfe drin. Ich bin ein Volldepp. Ich bin enttäuscht, weil ich von mir selbst ausgehe, denn wenn man sich um Tiere kümmert, muss man das anständig machen. Aber was mich noch mehr enttäuscht, ist, dass die Behörden nichts unternommen haben, obwohl sie Bescheid wussten. Und das ist für mich eine Vollkatastrophe."
Nachdem Zietlow, die sich schon seit Jahren für den Tierschutz stark macht, Opfer des Betrugs geworden ist, hat sie nun beschlossen, keine Tierschützerin mehr sein zu wollen: "Mit den Leuten, die im Namen des Tierschutzes Tiere vor dem Tod retten, will ich nichts mehr zu tun haben", sagte sie. Denn "ihr Fall" zeige: "Es gibt Schlimmeres als den Tod: Ein Leben in Qualen." Und sie fügt hinzu: "Ab heute bin ich Tierbeschützerin."
SKO
ichbinsnur schrieb:
am 8. Oktober 2010 um 19:41:47
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Sonjas soziale Ader
Bißchen weniger für Tiere, dafür etwas mehr für notleidende Kinder wäre schöner.
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svensen schrieb:
am 8. Oktober 2010 um 19:40:25
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Arme Vermieter ( Halsabschneider )
Ich hoffe für Herrn Fuhrmann das beste, und das er nicht horrende Miete kassiert hat. Die armen
Vermieter, ich bin Mieter und wurde bislang nur über den Tisch gezogen. Es gibt solche und solche.
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Hinni schrieb:
am 8. Oktober 2010 um 19:37:59
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Zietlow
Auch ein IQ von was weis ich nicht wie Hoch Hilft nicht gegen solche Typen,
aber Frau Zietlow sollte jetzt Ihren IQ rattern lassen
und überlegen ob Sie das
Haus nicht Renovieren lassen sollte und dann an eine Familie mit Kindern Vermieten .
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