04.10.2010, 10:51 Uhr | SaWo
Sonja Zietlow (Foto: imago)
Sie wollte ihnen helfen und ein neues Zuhause geben, jetzt sitzt sie vor einem Scherbenhaufen. TV-Moderatorin Sonja Zietlow wurde Opfer einer Hundequälerin, die vorgab eine Tierschützerin zu sein. Zietlow, die sich seit Jahren stark für vernachlässigte Hunde einsetzt, überließ der Frau im August 2009 ein Haus in der Eiffel, damit diese sich darin um 70 herrenlose Hunde kümmert. Zuvor hatte die Moderatorin das Anwesen für 200.000 Euro gekauft. Zietlow vertraute der Frau zunächst und sagt in der "Bild"-Zeitung: "Sie wollte eine Begegnungsstätte für Hunde aufbauen. Ich wollte ihr diesen Herzenswunsch erfüllen." Doch alles kommt anders: Die Tiere vegetieren in dem Haus, überall liegen Dreck, Kot, Essensreste und Müll.
Von Tierschutz kann hier keine Rede mehr sein. Die Frau überließ die Hunde sich selbst. Laut "Bild"-Zeitung waren die Möbel und Böden total zerkratzt sein, ein bestialischer Gestank herrschte vor und die Hunde waren von Bisswunden und Stress gezeichnet. Vor einer Woche wurde Sonja Zietlow über die Zustände in ihrem Haus informiert und alarmierte sofort die Polizei und das Veterinäramt. Bis diese eingriffen verging allerdings soviel Zeit, dass die Frau mit den Hunden das Weite suchen konnte. Der Moderatorin bleibt ein komplett vermülltes Grundstück und Haus. Sie sagt: "Ich bin in der glücklichen Lage, dass mich der Vorfall nicht in den Ruin treibt. Mich quält viel mehr die Frage, wie viele Hunde die Hölle nicht überlebt haben."
Gegen die Täterin hat Zietlow eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Tierquälerei und Sachbeschädigung erstattet. Sie ist noch immer entsetzt: "Schrecklich, was manche Menschen unter dem Deckmantel des Tierschutzes anstellen. Ich hoffe, ich kann einigen Leuten die Augen öffnen."
SaWo
Tiere-an-die-Macht schrieb:
am 2. Oktober 2010 um 16:29:46
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Mensch wach auf
was zur heutigen Zeit mit Hunden getrieben wird, ist so schrecklich ich kann es nicht in Worte fassen. Mir ist das Leben
eines Hundes sehr schützenzwert, denn wir Menschen sind nur grausam und egoistisch. Ich schäme mich sehr oft zu dieser Gattung zu gehören. Tierschutz ist sehr wichtig, egal wieviele Menschen täglich sterben, darum wird sich sehr viel gekümmert,aber die Tierheime zum Bsp. bekommen kaum Unterstützung.
Zuerst krepieren die Tiere dann wir. Kapiert das endlich Ihr Ignoranten.
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jo schrieb:
am 2. Oktober 2010 um 16:25:47
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steff "arm dran"
Meinst Du ein Hund wäre weniger wert als ein Mensch?Tiere sind auch Lebewesen und Gott sei dank gibt es nicht nur solche
Menschen wie Dich !!!Dann müßten wohl alle Tiere verrecken.
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Mo schrieb:
am 2. Oktober 2010 um 16:25:13
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Wahnsinn
...wer hier posten darf. Tiere sind nicht nur ansatzweise, sondern genauso schützenswert wie jedes andere Lebewesen, auch wenn hier
die Welt voller "Kompromisse" ist (Nutztier etc.). Auf der anderen Seite will ich Pseudogutmenschen wie "steff" einfach mal unterstellen, dass die Hirnwindungen nicht dazu ausreichen, im eigenen Leben aktiv zu werden, sonst würde da nicht sowas bei rauskommen.
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