03.08.2011, 14:03 Uhr | hs
Miles Morales übernimmt die Rolle des Spider-Man. (Foto: AP)
In der Comic-Reihe "Ultimate Spider-Man" schwingt sich neuerdings jemand anders an elastischen Fäden durch die Lüfte als der altbekannte Peter Parker. Der wurde nämlich vom Marvel Verlag zum Tode verurteilt. In einem erbitterten Kampf erliegt er in der 160. Ausgabe des Comics seinem Erzfeind, dem Grünen Kobold. Als seinen Nachfolger haben die Macher einen ganz besonderen Charakter erschaffen: Miles Morales - halb Afroamerikaner, halb Latino. Somit wird er der erste amerikanische Oberliga-Superheld mit Migrationshintergrund.
Zwar gibt es zahlreiche schwarze Heldenfiguren in den USA, doch den Sprung in die legendäre erste Liga hat bisher noch keiner geschafft. Marvel-Chefredakteur Axel Alonso steht voll und ganz hinter dem neuen Spinnenmann: "Als wir einen ganz neuen Spider-Man schaffen konnten, sollte es ein Charakter mit der ganzen Erfahrung des 21. Jahrhunderts sein. Er folgt nicht nur der Tradition von Peter Parker, sondern zeigt auch, warum er als neuer, einzigartiger Charakter den Namen Spider-Man verdient."
Das "Ultimate"-Universum
Peter-Parker-Fans brauchen sich aber keine Sorgen zu machen. Sein Tod ist nämlich nur in dieser einen Sonder-Reihe des Comics vorgesehen. Die Handlung des "Ultimate Spider-Man" spielt in einer Art Paralleluniversum. Dort sind dieselben Charaktere vertreten wie in der klassischen Storyline, sie haben aber teilweise andere Hintergründe. So war Peter Parker in der Comic-Reihe nicht etwa als Fotograf einer Zeitung tätig, sondern als deren Webmaster. Doch ab sofort übernimmt Miles Morales seine Rolle als Lebensretter.
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Quelle: t-online.de
GammaSutra schrieb:
am 14. August 2011 um 13:58:19
(2)
(1)
Political Correctness..
...in (Mainstream)Comics wirkte schon immer peinlich, verkrampft und insgesamt deplatziert. Ich erinnere an den
menschelnden, spießigen Batman, dessen Abenteuer bis Mitte/Ende der 80er Jahre von den Fans verfolgt werden mußten, bis Künstler wie F. Miller ihm endlich den düsteren und oft unbequemen Anstrich verliehen, welcher eigentlich von Anbeginn an konsequent und nachvollziehbar gewesen wäre. Einen schwarzen Spiderman einzuführen wirkt so verkrampft wie ein kackender Hund mit Verstopfung!!
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Rheinländer schrieb:
am 8. August 2011 um 14:58:15
(2)
(1)
was soll das?
Das braucht die (Comic) Welt nun wirklich nicht. Wie "Comic-Fan" schon schrieb, es gibt nur einen Spiderman!
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M schrieb:
am 4. August 2011 um 11:05:13
(2)
(0)
naja
blödsinnig, auch wenn mans wieder it ner Parallelwelt erklären will, die person hinter einem Superhelden ist einfach mal ein
Gesamtkonstrukt, daß man nicht mal eben umbauen kann. Wieso nicht gleich ne 80 Jährige nhemen.
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