09.02.2011, 14:57 Uhr | jho/Nibo
Stefan Raab (Foto: dpa)
Nachdem die Show "Unser Song für Deutschland" im zweiten Halbfinale quotenmäßig kläglich gescheitert ist, wird nun von allen Seiten kritisch angezweifelt, ob es tatsächlich der richtige Weg ist, mit mehreren Lena-Solo-Shows die Lobhudelei der letztjährigen Eurovisions-Siegerin Lena Meyer-Landrut so intensiv zu betreiben. Jetzt springt Lenas Mentor Stefan Raab in Verteidigungsstellung: Gegenüber der Zeitung "Kölner Stadt-Anzeiger" fragt sich der Moderator, was falsch daran sei, das hohe Level, das Lena als Künstlerin inzwischen erreicht habe, beizubehalten.
Er selber, so Raab weiter, sei bisher immer gut damit gefahren, ungewöhnliche Wege zu gehen, die nicht unbedingt der allgemeinen Meinung entsprächen. Deshalb sei es in seinen Augen richtig, nun zum ersten Mal eine Titelverteidigung beim Eurovision Song Contest anzustreben.
Am Montagabend stand Lena beim zweiten Halbfinale von "Unser Song für Deutschland" wie bereits in der ersten Show wieder alleine auf der Bühne, wieder sang sie sechs Songs, wieder sollten die Zuschauer die besten wählen. So weit, so einfallslos, so wenig gesehen. Denn die Lena-lastige Liedsuche für den ESC 2011 schalteten gerade mal 1,82 Millionen der Gesamtzuschauer ein - ein Marktanteil von nur 5,5 Prozent. Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen sah es nicht besser aus. Nur 9,1 Prozent der Zielgruppe (1,25 Mio. Zuschauer) wollten Lena sehen - in der Vorwoche waren es noch 13,2 Prozent.
Trotz dieser niederschmetternden Zahlen hält Stefan Raab am Konzept der Liedsuche fest: "Wir punkten durch Qualität" erklärt er. Und daher sei er sich auch sicher, dass sich Lenas Album "Good News" "sensationell" verkaufen werde. Und das liege, so Raab, nicht an der Werbung durch die Show: "Du kannst niemandem durch medialen Druck Scheiße verkaufen."
Das Finale des deutschen Vorentscheids "Unser Song für Deutschland" findet am 18. Februar statt und wird im Ersten ausgestrahlt. Dort wählen die Fernsehzuschauer aus den sechs Songs aus den Halbfinals den Beitrag für Deutschland aus. Am 14. Mai steigt dann das große Finale des Eurovision Song Contest in der Düsseldorfer Arena mit Lena als Titelverteidigerin. Erst dann wird sich wohl zeigen, ob die miesen Einschaltquoten für "Unser Song für Deutschland" hierzulande ein Zeichen für eine Lena-Übersättigung sind, oder ob die quirlige Sängerin mit ihrem Charme doch noch einmal Europa verzaubern kann.
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Quelle: t-online.de
Diethard schrieb:
am 9. Februar 2011 um 21:00:52
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Passt
Raa passt bestens zu diesem Schundsender,
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hans schrieb:
am 9. Februar 2011 um 20:59:27
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Raab
seit wann hat ein Raab hier das sagen, dieser Mensch hat noch nichts geleistet, als Metzger wohlö auch nicht. Seine dummen Sprüche ,
kann keiner mehr hören.
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Boris schrieb:
am 9. Februar 2011 um 20:37:40
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Kritiklos
Ich habe mir das Ganze ansehen wollen und bin doch immer wieder weggezappt. Schlechte Songs, keine Stimme und überhaupt keine
Performance. Für die Lena-Fans wird das gereicht haben, aber nicht für die große Masse. Das Mädchen wird von Raap gnadenlos verheizt und vermarktet. Sie hätte auf Ihrem Erfolg, mit einem besseren Management , aufbauen können. Sie ist diesem BREITZAHNGRINSER gnadenlos ausgesetzt. Schade; Ich hätte Ihr was anderes gewünscht.
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