25.10.2011, 11:55 Uhr | dpa/sgü
Steve Jobs' Biografie zeigt auch seine dunklen Seiten und verkauft sich jetzt schon wie warme Semmeln. (Foto: imago)
Knapp drei Wochen nach dem Krebstod von Steve Jobs ist eine Biographie mit sehr privaten Details über den Gründer des US-Technologiekonzerns Apple erschienen. Das 630-seitige Buch kam am Montag in den USA in die Buchläden und war wegen der vielen Vorbestellungen bereits vor der Veröffentlichung an die Spitzen der Bestseller-Listen geschossen. Autor Walter Isaacson beschreibt Jobs darin als brillanten Vordenker, der mit seinen Ideen das digitale Zeitalter maßgeblich prägte. Zugleich zeichnet er das Bild eines von Perfektion getriebenen Mannes, der gegenüber Kollegen und auch Freunden zutiefst verletzend auftreten konnte.
Isaacson führte für seine Recherchen 40 Interviews mit Jobs und sprach mit mehr als hundert Angehörigen, Freunden, Kollegen und Wegbegleitern. Das Buch sollte eigentlich erst im November erscheinen, der Verlag verschob das Datum aber nach dem Tod Jobs' nach vorn. Der Apple-Gründer war am 5. Oktober nach langem Kampf gegen eine Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren gestorben. Erst Ende August hatte er sich endgültig von der Spitze des Apple-Konzerns zurückgezogen.
"Jobs schien manchmal von Dämonen getrieben", schreibt Isaacson. "Er konnte charismatisch und manchmal sogar hypnotisierend, aber auch kalt und brutal sein." Der Autor zitierte Jobs mit der Aussage, dass es seine Aufgabe gewesen sei, den Leuten die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. "Ich weiß, worüber ich rede und meistens stellt sich heraus, dass ich recht habe", habe Jobs gesagt. Auch in Deutschland wird Jobs' facettenreiche Biografie in wenigen Tagen erscheinen. In Anbetracht der zahlreichen Vorbestellungen steht jetzt schon so gut wie fest, dass das Buch der Bestseller des Jahres werden wird.
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Quelle: t-online.de , dpa
kolkrabe schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 15:17:16
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Jobs
Im Gegensatz zu einen großen Teil jener Forscher, deren Erkenntnisse u.a. die Entwicklung der Atombombe ermöglichten, hat er sich für
meinen Geschmack nicht ausreichend mit den Konsequenzen seiner Technologie befasst. Er war nicht der Erfinder der Computertechnik, sondern nur ein sehr konsequenter, aber doch recht blinder Handlanger einer Technologie, mit der die industrielle Welt keineswegs nur zum Vorteil des Menschen umgekrempelt wurde.
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