16.06.2008, 12:26 Uhr | dpa/AFP
R. Kelly: Vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen. (Foto: dpa)Ein Gericht in Chicago hat den US-Sänger R. Kelly vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs freigesprochen. Die Geschworenen sahen es in ihrem am Freitag ergangenen Urteil nicht als erwiesen an, dass sich der Rhythm-and-Blues-Star an einer Minderjährigen vergangen habe. Sie ließen alle 14 Klagepunkte gegen ihn fallen. Der 41-jährige Grammy-Gewinner brach nach der Urteilsverkündung in Tränen aus. "Die Beweise haben nicht ausgereicht", sagte einer der Anwälte Kellys, Edward Genson. Ein weiterer Verteidiger sprach von Begeisterung über das Urteil. Heute sei der "wahre R. Kelly" zu sehen gewesen. Der "tief religiöse" Sänger habe "Gott gedankt", dass alle Anklagepunkte gegen ihn fallen gelassen worden seien. Bei einer Verurteilung hätten Kelly bis zu 15 Jahre Haft gedroht.
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dpa/AFP
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