10.10.2011, 08:00 Uhr | sgü
Lannert (Richy Müller), Nika (Miranda Leonhardt) und Bootz (Felix Klare) im Stuttgarter Tatort "Das erste Opfer". (Foto: SWR)
Das war wahrlich kein Krimi-Abend der Superlative, sondern bestenfalls solide Fernsehunterhaltung: Richy Müller und Felix Klare waren in dem Stuttgarter Tatort "Das erste Opfer" zwar ein echtes Dreamteam, dass sogar die Wäsche gemeinsam zusammenlegt, aber der Fall um einen blutigen Rachefeldzug sorgte für manchen Gähner. Da konnte auch die sexy Staatsanwältin (Carolina Vera) nichts mehr rausreißen.
Selten zuvor hatte man bei einem "Tatort" das Gefühl: Genau so ist es, wenn in einer blutigen Mordserie ermittelt wird: Ganz schön langatmig und nervtötend. Aktenberge und Computerdateien wurden bis in die tiefen Nachtstunden hinein gecheckt, einzig der Flirt von Assistentin Nika mit dem IT-Fachmann Rico sorgte für ein bisschen Thrill und Abwechslung.
Lannert und Bootz präsentierten sich als allerbeste Kumpel. Eine Männerfreundschaft, bei der einem das Herz aufging. Aber dass Lannert nicht mal ein klitzekleines bisschen sauer auf Bootz war, weil dieser wegen seinen Kindern ständig früher nach Haus musste, wirkte doch ein wenig unrealistisch. Da mag es manchem Vater, dessen Frau mal eben eine Woche auf Lehrgang ist, in Wirklichkeit anders ergehen.
Wenigstens der Einstieg und das verblüffende Ende waren furios: Die Szenen, in der der Radlader das Büro samt Bauunternehmer platt macht und der Moment, in dem der Zuschauer begreift, dass der Computerspezialist Rico der psychisch kranke Rächer sein muss, können eindeutig als Plus auf dem Konto der Drehbuchautoren vermerkt werden. Aber: Ein Plus ist für einen rundum gelungenen Krimiabend viel zu wenig.
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Quelle: t-online.de
Wienzeile schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 12:06:50
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Stuttgart Tatort
Wir fanden den Tatort richtig gut - ein Kammerspiel mit hohem Spannungsgrad. Konzentration war gefordert. Und bis in die
Nebenrollen mit sehr guten Schauspielern besetzt, die noch richtig sprechen und sich gut bewegen können. Weiss nicht, was ihr "Kritiker" gesehen hat...Polizeiarbeit ist Kleinarbeit. Das kam gut rüber. Und spannend war es auch!
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Freund schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 09:21:28
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Tatort am Sonntag
Fast alle hier fanden den Tatort gut bis sehr gut. Das ist doch eine super Quote mit der man sehr zufrieden sein kann. Der
Verfasser sollte sich lieber mal "Der Alte" und "SoKo Leipzig" im Zweiten anschauen. Da kriebt er das Grauen und liebt den Tatort. Da liegen Welten dazwischen. Der Alte zum gähnen und die 4 Leipziger mischen die Mafia in der Türkei auf-völlig überzogen und anglaubwürdig.Also mir hat der Tatort sehr gefallen, vor allem der ruhige und überlegte Richy Müller.
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deftone 22 schrieb:
am 10. Oktober 2011 um 20:43:49
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Tatort
Ich fand diesen Tatort auch sehr gelungen. Und von von Langeweile war bei mir überhaupt keine Spur. Werde auf jeden Fall auch wieder
den nächsten Stuttgarter Tatort anschauen.
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