13.12.2011, 13:39 Uhr | CK/dpa
Die neuen Saarbrücker "Tatort"-Ermittler Devid Striesow und Elisabeth Brück. (Quelle: SR)
Gemunkelt wurde es schon länger, nun ist es offiziell: Devid Striesow wird neuer "Tatort"-Kommissar in Saarbrücken. Bislang noch nicht bekannt war jedoch, dass Striesow als Teil eines gemischten Doppels ermitteln wird - mit Saarländerin Elisabeth Brück an seiner Seite. Das Duo löst die bisherigen Saarbrücker Ermittler Maximilian Brückner und Gregor Weber ab, die als Kommissare Kappl und Deininger am 22. Januar 2012 ihren siebten und letzten Mal lösen werden. Im November hatte der Saarländische Rundfunk (SR) überraschend die Trennung von den beiden bekannt gegeben.
"Devid Striesow gilt als einer der renommiertesten Schauspieler seiner Generation", sagte Thomas Kleist, der Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR), zu der Entscheidung. "Und Elisabeth Brück ist ein noch relativ unbekanntes saarländisches Eigengewächs mit großem Potential." Er sei sicher, dass es dem neuen Team hervorragend gelingen werde, den Stoffen Leben einzuhauchen und auch ein Stück Saarland in die Republik transportieren zu können.
Der aus Rügen stammende Striesow und seine 39-jährige Kollegin werden ihren ersten "Tatort" voraussichtlich im Sommer 2012 drehen. Die Rollennamen der beiden Kommissare stehen noch nicht fest. Das Drehbuch solle gemeinsam mit Striesow und Brück entwickelt werden, sagte ein SR-Sprecher. Einzelheiten würden Mitte Februar bei einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgegeben.
Striesow, der künftig den Kommissar spielt, ist seit 2005 in der ZDF-Krimireihe "Bella Block" an der Seite von Hannelore Hoger als Ermittler Jan Martensen zu sehen. Er spielte zudem in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, etwa in "Die Fälscher", und hat bereits mehrere Darstellerpreise gewonnen. Die Saarländerin Brück, die auch als Dozentin an einer Schauspielschule in Saarbrücken unterrichtet, ist einem großen Publikum noch weitgehend unbekannt. Sie spielte in den Filmen "Deepfrozen" und "Die Schatzritter" mit und war 2007 bereits in einem SR-"Tatort" mit Brückner und Weber zu sehen.
Die Trennung des Senders von seinen bisherigen Ermittlern hatte im November für Schlagzeilen gesorgt. Während der SR verkündete, die Geschichte um den Bayern und den Saarländer sei nach fünf Jahren auserzählt, zeigten sich Brückner und Weber irritiert und teilten der "Süddeutschen Zeitung" mit: "Über das überraschende Ende sind wir erstaunt und nehmen es mit Verwunderung zur Kenntnis."
Über die Hintergründe war nur spekuliert worden. Es hieß, der Sender sei mit den schauspielerischen Leistungen der beiden nicht mehr zufrieden. Gregor Weber mutmaßte hingegen gegenüber dem "Focus", die Verträge mit ihm und seinem Kollegen seien wegen Differenzen mit dem Sender nicht verlängert worden: "Mein Kollege Maximilian Brückner und ich waren mit der Art und Weise, wie Autoren gefunden und Drehbücher entwickelt wurden, nicht einverstanden", sagte der 43-Jährige dem "Focus". Die Einwände der beiden seien jedoch unerwünscht gewesen. "Dafür bekommt man kein Dankeschön, sondern nur den Ruf als Querulant."
In Diskussionsforen im Internet war zudem angemerkt worden, der Saarländer Kommissar Stefan Deininger werde mehr und mehr nur noch als Assistent des Bayern Franz Kappl wahrgenommen. Dies sei nicht im Interesse des SR, der sein regionales Profil schärfen wolle. Doch ob dies nun mit einem Kommissar gelingt, der aus Rügen stammt? Das bleibt abzuwarten. Zumindest ist die Riege der "Tatort"-Ermittler nun wieder vollständig.
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Quelle: dpa , t-online.de
Der Saarländer schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 19:21:25
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@Professor_zH (12:09 h)
Lieber Herr Professor, Sie gehören auch den Leuten, die nicht nur alles wissen, sondern auch noch besser. Schauen
Sie doch mal bei Wikipedia nach, was Anachronismus überhaupt bedeutet, bevor Sie mit Fremdwörtern um sich werfen, deren Bedeutung Sie nicht kennen. Ich gehe mal nicht davon aus, dass Sie ein Pfälzer sind, denn dafür ist Ihr Kommentar zu dümmlich und es wäre eine Beleidigung für jeden Pfälzer. Glück auf und schöne Grüße von der Saar !!!
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Eichenauer schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 18:15:49
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Saarland-Tatort
Bei dem neuen Team lösen sich die Fälle alle wie von selbst, weil die "Bösewichte" sich schon bei den Dreharbeiten kaputt lachen.
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Süddeutscher schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 18:13:36
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"Prof Z"
Die Forderung nach Auflösung des "anachronistischen" Saarlandes und dessen Rundfunkanstalt in Verbindung mit dem
eigentlichen Thema Neubesetzung der Tatort-Kommissare
zu bringen, ist ausschließlich Polemik und trägt = null zum Thema bei. Man beachte die Kausalität. Mit Ihrem Bildungsstand scheint´s auch nicht zum Besten zu stehen. Ihre Defizite in Geschichte und Politik sind signifikant.
Daran sollten Sie arbeiten, bevor Sie unsinniges Zeug reden.
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