10.11.2011, 17:19 Uhr | LS
Aus für das Saarbrücker "Tatort"-Team Kappl (Maximilian Brückner) und Deininger (Gregor Weber) (Quelle: imago)
Nach dem plötzlichen Aus für das Saarbrücker "Tatort"-Team um die Kommissare Franz Kappl und Stefan Deininger haben sich nun die beiden Schauspieler, Maximiliam Brückner und Gregor Weber in der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) zu Wort gemeldet: "Über das überraschende Ende sind wir erstaunt und nehmen es mit Verwunderung zur Kenntnis", teilten sie mit. Laut "SZ" sollen sich Brückner und Weber auch gegen die Floskel "in beiderseitigem Einverständnis" in der Pressemitteilung ausgesprochen haben.
Christian Bauer, Redakteur beim Saarländischen Rundfunk (SR), hatte am Montag bekannt gegeben, dass die Story des ungleichen Polizistenpaares aus Sicht der Macher zu Ende erzählt sei. Am 22. Januar 2012 wird der siebte und letzte "Tatort" des Duos mit dem Titel "Verschleppt" gezeigt - mit ihm laufen auch die Verträge der beiden Saarbrücker Kommissare aus.
Brückner und Weber können die Gründe für das Aus ihres Engagements nicht nachvollziehen: "Gerade die Gegensätze waren es, die den Erfolg des Teams ausgemacht haben und die unserer Meinung nach noch lange nicht auserzählt sind", so die Schauspieler. Gregor Weber warf dem SR-Redakteur sogar eine "schlecht formulierte und offensiv verlogene Pressemitteilung" vor. Der Sender hätte die Angelegenheit so aussehen lassen wollen, "dass eigentlich wir gehen wollten und die Entscheidung sehr knorke finden". Doch das ist nicht der Fall. Die Schauspieler betonten, dass sie gern als "Tatort"-Ermittler vor der Kamera standen.
Maximilian Brückner und Gregor Weber hatten 2006 ihren ersten gemeinsamen Fall zu lösen. Brückner war damals mit 27 Jahren der jüngste "Tatort"-Kommissar, er kam als junger bayerischer Polizist ins Saarland, um die Nachfolge von Max Palu (Jochen Senf) anzutreten. Weber war schon seit 2001 dabei - als Palus Assistent.
Nun soll ein neues Konzept für den saarländischen "Tatort" her. Genaueres will der SR zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen, ebenso wie zu neuen Darstellern oder neuen Darstellerkonstellationen. Laut "Süddeutscher Zeitung" soll Schauspieler Devid Striesow künftig im Saarland ermitteln.
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Quelle: t-online.de
Mike Yankee schrieb:
am 9. November 2011 um 21:18:32
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Tatort Saarbrücken
Hallo ZH! Wohl im Geschichtsuntericht gefehlt oder geschlafen? Radio ist
ganz sicher nicht Ihre Stärke, in diesem
Bereich zählt der SR zu einer der
stärksten Nummern im "öffentlich- rechtlichem. Aber es stimmt wohl bei
Ihnen eine Aussage " wer nie über den eigenen Lattenzaun blickte hat
oft ein Brett vorm Kopf".
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Norbert schrieb:
am 9. November 2011 um 20:56:39
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Oh SR
Wieder einmal beweist der Saarländische Rundfunk mit Erfolgen nicht umzugehen. Kaum ist ein Format gefunden was den Zuschauern
gefällt, muss ein schlechteres her. Thront weiter auf dem Halberg Ihr "Götter" des Fernsehns.
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flower schrieb:
am 9. November 2011 um 20:54:30
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Tatort
Schade Schade, das Team war eines meiner liebsten bei Tatort, jung ungleich dynamisch gerade das machte sie aus. Da fragt man sich wer
da vorne dran sitz und entscheidet.
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