12.12.2011, 12:39 Uhr | sgü
Skandal bei "The Voice of Germany": Kandidat Stefan Zielasko legte am Freitag einen super Auftritt hin, sang den Song "Nur in meinen Kopf" so gefühlvoll, dass die komplette Jury auf den Buzzer hämmerte. Aber: Mit seiner Behauptung, er habe keinerlei Bühnenerfahrung belog er dreist die Jury und das Fernsehpublikum. Zielasko war nämlich 2004 im Finale von "Popstars". Und das Schlimmste an der Sache: Keiner der Musik-Profis kriegte den Schwindel mit. Nun fordern wütende Zuschauscher in Foren eine nachträgliche Disqualifizierung.
Eigentlich unerklärlich, dass der sympathische Lehrer aus Düsseldorf einen auf "totaler Newcomer" machte. Er behauptete, lediglich mit seinem besten Freund bei einem Karaoke-Wettbewerb auf Gran Canaria mitgemacht zu haben. Die Bühne sei absolutes Neuland für ihn. Dabei ist ja sogar eine professionelle Musiker-Karriere bekanntlich bei "The Voice" überhaupt kein Problem. Stefan Zielasko hatte also keinen Grund, seine Teilnahme bei der ProSieben-Castingshow "Popstars" zu verheimlichen. War es ihm womöglich peinlich, dort mitgemacht zu haben?
Er war der letzte Kandidat der "Blind Auditions" und löste mit seinem großartigen Vortrag das letzte Ticket für die nächste Runde im Kampf um den Titel "The Voice of Germany“. Er überzeugte die Jury wie kein anderer. Nena rief euphorisch: "Wow! Wow!" und Rea Garvey animierte das Publikum zu stehenden Ovationen. Auch Xavier Naidoo und "The Boss Hoss" waren voll des Lobes. Zielasko hatte die Qual der Wahl und entschied sich für Xavier Naidoo.
Bereits wenige Minuten nach der Sendung brachten jedoch die TV-Zuschauer ihre Wut über seine Lüge bei Twitter, Facebook und in TV-Foren zum Ausdruck: Allerdings scheint die Forderung mancher "The Voice"-Fans, den Kandidaten nachträglich auszuschließen, doch ein wenig übertrieben. Zielasko hat sich mit dieser Schwindelei einige Minuspunkte eingefahren. Aber weitersingen sollte man ihn dennoch lassen.
Am kommenden Donnerstag, dem 15. Dezember, geht es mit "The Voice" um 20.15 Uhr auf ProSieben weiter. Dann starten die sogenannten "Battles". Jeweils zwei Kandidaten aus den in den "Blind Auditions" zusammengestellten Teams der Jurymitglieder treten zum musikalischem Wettkampf an. Die Jury sitzt dann nicht mehr mit dem Rücken zu den Kandidaten. Soul-Sänger Xavier Naidoo verrät, worauf es in der kommenden Runde ankommt: "Es geht darum den anderen auszustechen – mit gesanglicher Kunst. Stimme gegen Stimme."
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sgü
@Robert schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 17:51:50
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Keine Ehrlichkeit
Er hat ne super geile Stimme und hat es auf jeden Fall verdient dabei zu sein, aber hey: Ich finde es von ihm auch unter
aller Kanone, dass er in die Kamera so einen Mist reingelogen hat. Jeder Sänger war EHRLICH und hat alles über seine Vorkarriere erzählt. Leute, der Mann ist Lehrer und sollte eigentlich ein Vorbild für die Schüler sein.
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@Robert schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 16:03:31
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ahja
1. Er erwähnt die Popstars-Teilnahme bereits in einem Interview mit der BILD das bereits am Freitag veröffentlicht wurde.
2. Wer lesen
kann ist klar im Vorteil: er hat es vor den Coaches direkt im Anschluss an den Auftritt erwähnt, aber der Teil wurde rausgeschnitten. Oder dachtest du wirklich die Show wäre Live?
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Robert schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 14:59:02
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Wunderknabe nur ein Blender
ProSieben hat nachträglich an der Geschichtsschraube gedreht, um die Castingshow wieder ins rechte Licht zu
rücken. Wer glaubt denn schon ehrlich, dass Stefan Rea nach der Sendung von seinem Popstarsfinale erzählt hat. Selbst Stefan hat auf seiner eigenen Fan-Seite nie behauptet, dass er nach der Sendung dies Rea erzählt hätte. Stefan wollte sich als "Gesangs-Wunderknabe" in die Poleposition vor seinen ehrlichen Mitkonkurrenten hervorkatapultieren.
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