17.11.2010, 12:44 Uhr | demo
Männer, die sich zum Schnurrbart bekennen: Tom Selleck, Horst Lichter, Salvador Dali (Fotos: Cinetext)
Der Volksmund kennt viele Namen für ihn: Schnurrbart, Schnauzbart, Schnäuzer, Schnorres, Schnorrati, Rotzbremse, Popelfänger oder Pornobalken. Modisch gesehen war der Schnurrbart schon immer eines: umstritten. Dafür war er etwas anderes eigentlich noch nie: sexy. Weder Ende der 70er Jahre, als die behaarte Oberlippe flächendeckender Trend war, noch heute, wo sich auch gestandene Sexsymbole wie Brad Pitt, George Clooney, Josh Hartnett, Orlando Bloom oder Robert Downey jr. mit Nasenbusch zeigen. Da veredeln die Träger den Bart, nicht der Bart die Träger. Meistens tun sie es für eine Filmrolle und entsorgen den Lippenfilz sogleich wieder. Jedoch gibt es auch einige Prominente, die den freundlichen Nasennachbarn als optisches Markenzeichen etabliert haben. In unserer Foto-Show machen wir den Test: Erkennen Sie den Star am Schnorres?
Mit "großem Mut" trage er seinen Schnurrbart, den er sich für seine Darstellung von Lt. Aldo Raine in Quentin Tarantinos Kriegsfilm "Inglourious Basterds" zugelegt hatte, erklärte Hollywoodstar Brad Pitt, als er einst auf seinen neuen Look angesprochen wurde. Er hoffe sogar, damit "ein Comeback der Schnurrbärte zu bewirken", ergänzte er scherzhaft. Der Vorsatz fruchtete nicht wirklich, obwohl in der Tat das ein oder andere große Modemagazin zu dieser Zeit auf den Zug aufsprang, eine Oliba-Renaissance ausrief und darüber sinnierte, ob "Mut zur Hässlichkeit" endlich wieder angebracht sei.
Hässlich - das dürfte wohl eines der verbreitetsten Urteile über den haarigen Oberlippenschmuck sein. Die Kluft zwischen Sex-Appeal und Trash-Appeal ist hier fast unüberbrückbar tief, kommt doch die spöttische Bezeichnung "Pornobalken" nicht von ungefähr. Es gab eine Zeit in Hollywood, da war der dicht gewachsene Schnorres fester Bestandteil von Action- und Erotikfilmen mit - sagen wir - zweifelhaftem künstlerischem Wert. Im Laufe der Zeit schafften es nur wenige Schauspieler, trotz beharrlicher Schnäuzer-Treue zum Sexsymbol zu avancieren. Hollywood-Legenden wie Burt Reynolds oder Clark Gable beispielsweise.
Diese Tatsache unterstreicht eine zentrale Erkenntnis, die sich über die Jahre hinweg aus den immer wieder aufkommenden Diskussionen um den Schnurrbart heraus kristallisiert hat: Er taugt nicht zur Massenmode, sondern mehr zum veredelnden optischen Attribut für Einzelne. Im Allerweltsgesicht wirkt er häufig deplatziert, übertrieben, geschmacklos, pornös oder einfach nur albern. Aber es gibt wenige, die ihn tragen können. Und die sollten es auch tun.
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Quelle: t-online.de
KIKI schrieb:
am 18. November 2010 um 14:36:39
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Schnäutzer
Ich als Frau finde einen Schnautzbart grauenvoll aber gegen ein modernes männliche Bärtchen habe ich gar nichts.Stehe auch eher
auf Männer als auf Kindergesichter.
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benedikt schrieb:
am 18. November 2010 um 14:24:03
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Bart
Was? dieser Lichter ein Star????? Ich lach mich kaputt :-))))
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Christian S. schrieb:
am 17. November 2010 um 13:54:29
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Schnurrbart
Wenn ein Mann einen richtig guten Bartwuchs hat, dann sieht ein Schnauzer einfach "saugeil" aus. Klar gibt es auch Männer, denen
er nicht paßt: Brad Pitt, Johnny Depp und andere "Milchbärte" sollten es bleiben lassen ! Und das ein Schnauzer angeblich unsexy ist, wollen uns doch nur die sog. Lifestyle-Magazine mit ihren "Tussies" in den Chefetagen einreden. Es kommt einfach auf den Bartwuchs an...aber wie gesagt...grundsätzlich ist ein Schnauzbart was herrliches und sieht mega-sexy aus !
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