11.05.2011, 18:52 Uhr | dapd/dh
Anke Engelke, Stefan Raab und Judith Rakers moderierten das Halbfinale. (Foto: dapd)
Ausgelassen feierten die 16.000 Fans in der Düsseldorfer Arena am Dienstagabend das erste Halbfinale des Eurovision Song Contests. Niemand in der Halle bekam aber mit, dass Millionen von Fernsehzuschauer bei der TV-Übertragung mit Tonproblemen zu kämpfen hatten. Deutschlands Grand-Prix-Kommentator Peter Urban war minutenlang nicht zu hören. Später meldete er sich zusammen mit Co-Kommentator Steven Gätjen über eine Telefonleitung bei den deutschen Zuschauern.
Für die Organisatoren ist die Tonpanne ein schlechter Start in die insgesamt drei Liveshows mit Halbfinale und Finale. Mehr als zwei Wochen wurde die Düsseldorfer Arena von einem Fußballstadion zum Fernsehstudio umgebaut. Techniker verlegten kilometerlange Glasfaserkabel, eine eigene Stromversorgung wurde errichtet und alle technischen Vorrichtungen in doppelter Ausführung aufgebaut, damit bei Ausfällen sofort Ersatz da ist. Sogar ein zweiter Übertragungswagen wurde vor die Arena gestellt.
Nun scheint es bei den ISDN-Leitungen von den Kommentatoren-Kabinen ins Telekom-Netz zu Problemen gekommen zu sein. Dass teilte der NDR in einer ersten kurzen Stellungnahme mit. Eine Ursache für das Problem ließ sich bis in den frühen Morgen aber noch nicht feststellen. Auch die genaue Zahl der betroffenen Länder stand zunächst nicht fest.
Gelassen reagierte der langjährige Grand-Prix-Kommentator Urban auf die Panne. Am Ende der Show kündigte er das zweite Halbfinale an, das am Donnerstag (12. Mai, 21.00 Uhr) im Ersten zu sehen sein wird. "Hoffentlich dann mit besserem Ton", so der NDR-Journalist. Seinem Co-Kommentator dankte er, dass dieser das mitgemacht habe, "trotz aller nervigen Nebenerscheinungen". Am Telefon sei es ja auch ganz schön, fügte Urban hinzu.
Trotz der Tonpanne lief die eigentliche Show reibungslos. Über den Einzug in die Endrunde am Samstag konnten sich die Teilnehmer aus der Schweiz, Serbien, Litauen, Griechenland und Aserbaidschan freuen. Auch bei den Kandidaten aus Georgien, Ungarn, Finnland, Russland und Island war der Jubel über das Finalticket groß.
Bei den Fans in der Arena kam die Halbfinalshow sichtlich gut an. Sie feuerten jeden der 19 Künstler mit großem Applaus an, schwenkten ihre Fahnen und tanzten zu den Songs mit. Vor allem die 1.000 Quadratmeter große LED-Leinwand und die riesige Rundbühne zwischen den Zuschauern sorgte für Begeisterung. "Das ist der Hammer", sagte Grand-Prix-Fan Christoph Hoeltmann. Obwohl Lena Meyer-Landrut erst am Samstag auftritt, nutzen beim Halbfinale viele Deutsche die Gelegenheit, um eine der drei ESC-Shows mitzuerleben. Bis Donnerstagabend haben die Techniker in der Arena nun Zeit, den Fehler im System zu finden. Dann will Peter Urban seine Fernsehzuschauer zum zweiten Halbfinale in der ARD mit Ton begrüßen.
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Quelle: dapd , t-online.de
Meeset schrieb:
am 11. Mai 2011 um 13:02:58
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Raab
Gut - das mit Lena hat letztes Jahr funktioniert und wir danken Stefan Raab für seine Bemühungen. Ihn als Moderator für den Song
Contest auszuwählen, hätte man sich aber ersparen sollen. Er kann nur sich selbst inszenieren und ein Sprachgenie ist er auch nicht.
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Art schrieb:
am 11. Mai 2011 um 12:59:42
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ikel
Offensichtlich hat der Artikelschreiber die Sendung nicht selbst gesehen. Peter Urban war alles andere als gelassen und hat sich da zu
recht aufgeregt, das im Jahr 2011 so eine Panne nicht passieren darf.
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Grand-Prix-Udo schrieb:
am 11. Mai 2011 um 12:57:58
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Tonpanne bei Halbfinale des Eurovision Song Contests
Warum wird eigentlich immer alles mies gemacht. Die Moderation war ausbaufähig, aber
o.k. Raab war auch sichtlich nervös. Den ewigen Nörglern der Show "Wer braucht sowas...", Leute, mal ehrlich! Was für TV-Shows haben wir eigentlich noch unter dem Jahr - so schlecht ist das Niveau beileibe nicht. Die Show kostet zwar übel Kohle aber man hat sich da wirklich ins Zeug gelegt und was auf die Beine gestellt. Ich habe mich damit zwei Stunden gut unterhalten.
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