06.10.2011, 12:37 Uhr | dpa/jho
Udo Jürgens (Quelle: dpa)
Elf Millionen Euro hat der Zweiteiler "Der Mann mit dem Fagott" über die Familiengeschichte von Udo Jürgens gekostet, den die ARD jetzt anlässlich des 77. Geburtstags des Sängers am Freitag ausstrahlte. Doch ein Sahnehäubchen bei der Einschaltquote hat der Film dem Sender nicht beschert: Jeweils rund 4,2 Millionen Zuschauer wollten "Der Mann mit dem Fagott" sehen - ein ordentlicher, aber kein überragender Wert. Dem zweiten Teil am Freitag reichte das auch nur noch für den dritten Platz: "Wer wird Millionär" und "Der Alte" waren stärker.
"Der Mann mit dem Fagott" ist eine Zeitreise durch 100 Jahre Geschichte am Beispiel der Familie Bockelmann, der Familie von Udo Jürgens ("Aber bitte mit Sahne"). Sie beruht auf dessen gleichnamigem Buch aus dem Jahr 2004. Den ersten Teil am Donnerstag sahen im Schnitt 4,19 Millionen Menschen (13,7 Prozent Marktanteil), den zweiten am Freitag 4,16 Millionen (14,5 Prozent).
Am Donnerstag war der Jürgens-Film noch die am meisten gesehene Sendung ab 20.15 Uhr, auch wenn ihm die RTL-Actionserie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" gefährlich nahekam (4,14 Millionen/13,5 Prozent). Am Freitag musste sich der zweite Teil gleich zwei Sendungen geschlagen geben: Ab 20.15 Uhr hatten sowohl das RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" (5,79 Millionen/20,3 Prozent) als auch der ZDF-Krimi "Der Alte" (4,27 Millionen/15,0 Prozent) mehr Zuschauer.
Die ARD ist mit dem Ergebnis der Ausstrahlung offenbar zufrieden. In einer Mitteilung am Freitag feierte ARD-Programmdirektor Volker Herres den Entertainer: "Udo Jürgens steht eben für Erfolg - nicht nur am Klavier und auf der Bühne, sondern jetzt auch als Autor und Filmschaffender. Ich bewundere seine Lebensleistung und sage für diesen eindrucksvollen Fernsehhit ganz herzlich: Merci."
In einer Monatsbilanz September nannte das Erste den zweiteiligen Jürgens-Film nicht: Meistgesehene Sendung im ARD-Programm war demnach mit 10,44 Millionen Zuschauern (28,6 Prozent) der Münsteraner WDR- "Tatort" "Zwischen den Ohren" am 18. September. Auch der Fernsehfilm "Stilles Tal" (MDR) mit Wolfgang Stumph und Robert Atzorn zum Beispiel war am 7. September mit 6,66 Millionen Zuschauern (22,2 Prozent) weit erfolgreicher. Der Marktanteil der beiden Teile von "Der Mann mit dem Fagott" (13,7 Prozent und 14,5 Prozent) war für die ARD trotz allem überdurchschnittlich, denn der lag aufs Jahr 2011 gerechnet bislang bei 12,6 Prozent, im September sogar nur bei 11,8 Prozent.
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Quelle: dpa
mike schrieb:
am 10. Januar 2012 um 18:50:19
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Der hätte lieber "Udo und seine fidelen Weiber" drehen sollen . . .
. . . .da wäre ich mit Sicherheit reingegangen. Da würde gesungen, geblasen, geveiert, von piano bis fortefortissimo, das hätte gekracht
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medienfreak222 schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 16:15:28
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udo jürgens
Wenn jetzt jeder Schlager- und Schnulzensänger samt Urahnen Thema eines Zweiteilers wird, ste´hen uns ja "tolle"
Zeiten bevor. Das toppt sogar noch den Einsatz von Pornosternchen als Tatortkommiseusen...
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helle schrieb:
am 1. Oktober 2011 um 23:44:50
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film
den film hätte man sich sparen können - so beliebt ist jürgens nun nicht !
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