25.08.2011, 12:19 Uhr | dpa / LS
Verblüffende Ähnlichkeit: Schauspieler David Rott spielt den Sänger Udo Jürgens. (Quelle: ARD / dpa)
Die Ähnlichkeit zwischen diesen beiden ist verblüffend. Das findet selbst derjenige, der den Schauspieler mit ausgesucht hat, der ihn spielen soll. Und Udo Jürgens, denn um den geht es hier, ist auch noch voll des Lobes für David Rott, den er für seine Idealbesetzung hält: "Nicht nur weil er unerhörte Ähnlichkeit mit mir hat. Er ist vielleicht hübscher als ich damals war, aber ich war auch ein recht hübscher Kerl", so der Komponist von Hits wie "Merci Chérie" und "Siebzehn Jahr, blondes Haar" bei der Präsentation des TV-Zweiteilers "Der Mann mit dem Fagott".
Vor der Verfilmung seines autobiografischen Romans litt Jürgens unter schlaflosen Nächten. "Weil man natürlich eine Horrorvorstellung hat, dass das peinlich wird - und das ist ganz leicht möglich", sagte der 76-Jährige. "Ich sehe so viele Dinge, auch Filme, die mehr als peinliche Sequenzen haben. Besonders dann, wenn man versucht, nah an lebenden Figuren oder an historischen Figuren dran zu sein, wird das besonders schwer. Eine rein fiktive Geschichte zu erzählen, ist viel angenehmer."
Udo Jürgens kann mit dem opulenten Elf-Millionen-Euro-Produktion von Miguel Alexandres in seinen Geburtstag reinfeiern: Am 30. September wird er 77 Jahre alt. Seine Familiengeschichte erzählt er in dem Roman über mehr als 700 Seiten, für die Verfilmung musste er auf viele Dinge verzichten. Das habe nur dank der Erfahrung der Filmleute funktioniert, "sonst wäre das nicht gegangen". Jürgens: "Eigentlich war schon fest eingeplant, drei Teile zu machen. Aber dann hat man uns gesagt, die Dreiteiler im deutschen Fernsehen laufen nicht mehr, da werden von Folge zu Folge die Zuschauer weniger. Das machte die Sache noch schwieriger." Der Film erzählt die Familiensaga ausgehend vom Großvater des Sängers, der Ende des 19. Jahrhunderts von Bremen nach Moskau auswanderte.
Neben Udo Jürgens selbst sowie David Rott wirken Christian Berkel, Ulrich Noethen und Herbert Knaup in dem Zweiteiler mit. Die Kinderjahre des späteren Schlagerstars wurden von dem kleinen Alexander Kalodikis gespielt, was Jürgens sehr beeindruckte: "Wenn ich gesehen habe, wie der kleine Junge mich gespielt hat, dann sehe ich mich einfach selbst", erzählte er. Geradezu ins Schwärmen geriet Jürgens jedoch, wenn die Rede auf David Rott fiel. Dass er mitspiele, sei eine Sternstunde. "So war ich als junger Mann, ich habe da keine Diskrepanz mehr gesehen." Auch von der Mentalität her sei der 33-Jährige ihm sehr ähnlich: "Er lebt gern gut, er isst gern, trinkt auch mal ganz gern. Ich habe damals viel geraucht, er raucht heute noch viel", meinte Jürgens. "Den Spaß des Lebens kann er sehr genießen - und den hab ich auch sehr genossen."
Für Rott selbst hatte die Rolle zwei Seiten. Nach der anfänglichen Freude über die Zusage sei die Angst gekommen: "Ich hatte schon ziemlich Manschetten und hab mir immer wieder gesagt: 'David, den Vergleich kannst du nicht gewinnen'." Doch die Angst sei ihm schnell genommen worden, sagte Rott. Die Rolle sei eine große Ehre für ihn. Der Max-Ophüls-Preisträger war festes Ensemblemitglied am Burgtheater Wien und spielte seit 2003 die unterschiedlichsten Rollen in TV-Filmen und Serien, wie in "Die Rebellin", "Sisi" und "Tatort". "Der Mann mit dem Fagott" ist am 29. und 30. September jeweils um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen.
Aktuelle Promi-News auf Facebook: Werden Sie ein Fan von VIP-Spotlight!
Quelle: t-online.de , dpa
Britta schrieb:
am 16. September 2011 um 12:50:57
(0)
(0)
UDO
Wieder ein Film über ein Musiker...man das wiurd ja langweilig aber Udo ist ein toller Typ auch in diesem Alter.ich bin 45 jagre und mag
seine musik aber filme machen ...ich weiss nicht ob das so klug ist.Dabei kommen die Personen immer soooo schlecht weg.
mehr
Kommentar melden
Offenburger schrieb:
am 16. September 2011 um 10:03:21
(4)
(0)
Udo Jürgens
Besonders klug und vorbildlich ist das nicht darüber zu reden, dass er 15 Jahre besoffen war. Er sollte ein Vorbild als
Erwachsner sein. Besonders er, als Weltstar muss sich eigentlich in dieser Form der Welt offenbaren. So, wie er sich darstellt ( Suff, Untreue, junge Mädchen ) ist Udo eher ein schlechtes Vorbild. Diese Offenbarung interessiert mit 77 Jahren eh kein Mensch. Vielleicht ist er selbst stolz darauf. Ich wäre es nicht. Man sollte Ihn als Weltstar in Erinnerung haben.
mehr
Kommentar melden
angelina schrieb:
am 27. August 2011 um 08:18:11
(12)
(0)
Udo Jürgens
Udo und seine Lieder: untrennbar verbunden mit den besten Jahrzehnten unserer BRD. Er sang das was viele dachten und fühlten.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de