06.01.2012, 11:25 Uhr | bas
Thomas D kritisiert den DSDS-Juror Dieter Bohlen. (Quelle: dpa)
Dass Thomas D, neuer Jury-Präsident bei der Grand-Prix-Castingshow "Unser Star für Baku", dem Macher von "Deutschland sucht den Superstar" Dieter Bohlen wenig abgewinnen kann, kommt nicht überraschend. Ohnehin hat er einiges an der Casting-Konkurrenz auszusetzen, wie er in einem "Spiegel"-Interview preis gibt. Dieter Bohlen wirft er einen "menschenverachtenden Gestus" vor. Außerdem gefällt ihm die Machart des RTL-Castingformats "DSDS", aber auch von "The Voice of Germany" nicht. "Mich nerven diese Überzeichnungen, wenn etwa in diesen Shows genau ein Zuschauer genau im richtigen Moment aufspringt. Das ist ja erst im Nachhinein so komponiert."
Mit seiner Casting-Sendung "Unser Star für Baku" soll bei Thomas D alles anders laufen: Er wolle zeigen, "wie man es richtig macht - und seriös bleibt". Auch Überzeichnungen für die Effekthascherei werden bei seinem Format nicht genutzt: "Wir sind live und können schon deshalb nicht in der Nachbearbeitung überdramatisieren." Am neuen Format "The Voice of Germany" hat er Folgendes auszusetzen: Die Tatsache, dass bei "The Voice of Germany" ältere und teils seit Jahren auf der Bühne stehende Sängerinnen und Sänger als Kandidaten teilnehmen, lehne er ab. "Wenn einer 35 Jahre alt ist und wir noch nie etwas von ihm gehört haben, dann hat das seinen Grund. Wer 20 Jahre in Coverbands singt und den Durchbruch nicht schafft, der kriegt es auch mit einer Castingshow nicht hin."
Als Nachfolger von Stefan Raab tritt Thomas D als neuer Jury-Präsident bei "Unser Star für Baku" in Kürze ein schweres Erbe an. Noch einmal eine Sängerin wie Lena zu finden, die den "Eurovision Song Contest" nach Deutschland holt, darf wohl als aussichtslos bezeichnet werden. Er habe mit diesem Format ganz andere Ziele, wie er in dem Interview einräumt: "Ich bin nicht angetreten, dieses Wunder noch zu toppen. (...) Ich will mit dem Sieger ein Album machen, das sich abhebt von den sonstigen 08/15-Alben von Castingshow-Gewinnern. Ich will etwas präsentieren, das die Bezeichnung Kunst verdient." Nur den guten Menschen will Thomas D. trotz Schelte an Dieter Bohlen auch selbst nicht raushängen lassen: "Alles immer nur toll zu finden ist auch nicht sehr glaubwürdig. Wenn etwas Mist ist, dann muss dazu auch 'Mist' gesagt werden."
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bas
Franz schrieb:
am 2. Januar 2012 um 21:03:30
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Bohlen
Es ist weit gekommen in Deutschland. Wieviel sich diesen Schwachsinn ansehen.Die sind alle noch hohler als Bohlen selbst
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Thommy Gremm schrieb:
am 2. Januar 2012 um 21:02:38
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Thomas D.
Was ist das für ein Typ ? Muss man den kennen ? Muss man hierzulande stänkern um aufzufallen ? Manche haben das offensichtlich nötig !
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Günni Z. schrieb:
am 2. Januar 2012 um 19:41:18
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Thomas D.gegen D.Bohlen
ist Deutschklands größter Schnulzenguru reif für einen Phychotherapeuten
oder Thomas D. nur voller Neid gegen
Dieter Bohlen das ist hier die Frage !!!!???
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