05.11.2009, 12:02 Uhr | BAL
Sebastian Koch als Wolf Larsen in "Der Seewolf". (Foto: dpa)t-online.de: Im Film wurde größtenteils auf Spezial-Effekte verzichtet. Was bedeutete das für Sie als Schauspieler?
Sebastian Koch: Es ist eine große Herausforderung, aber auch eine einmalige Möglichkeit zu schauspielern. Filme wie diesen wird es nicht mehr geben. Künftig wird man überwiegend auf Spezial-Effekte setzen.
t-online.de: Die meisten Szenen entstanden auf hoher See vor der Küste Kanadas. Sind Sie während der Dreharbeiten seekrank geworden?
Sebastian Koch: Nein. Bevor es losgeht baut man so viel Spannung auf, dass der Körper gar keine andere Wahl hat als zu funktionieren. Wenn der Film im Kasten ist, dann kannst du dich hinlegen. Deswegen habe ich mir danach eine einjährige Pause gegönnt.
t-online.de: Die berühmte Szene mit der zerquetschten Kartoffel – wie viel Zeit haben Sie dafür im Kraftraum verbracht?
Sebastian Koch: (Grinst) Jahrelang. Als Ich von der Rolle erfahren habe, ging es sofort in den Kraftraum!
t-online.de: Im Film sollen Sie einen echten Seehund geschlachtet haben. Die Szene sorgte für negative Schlagzeilen.
Sebastian Koch: Die Robbe war tiefgefroren. Es war ein echtes Tier. Mit Computer-Effekten wäre die Szene nicht möglich gewesen. Dass die Robbe aber extra für den Film getötet wurde, ist totaler Quatsch.
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