15.11.2011, 14:32 Uhr | LS
Vier Joker verprasste "Wer wird Millionär?"-Kandidatin Anke Kramer am Montagabend für nur drei Fragen. Dabei hätte sie mit etwas mehr Mut und Überlegung keinen einzigen benötigt. Das sah auch Günther Jauch so, als er der Hebamme vorwarf, alle vier Joker unnötig verbraten zu haben. Am Ende erjokerte sich Anke Kramer 16.000 Euro. Es wäre mehr drin gewesen.
Das Drama begann mit der 4.000-Euro Frage: Gesucht wurde ein Volk, das in der Sahara und der Sahelzone lebt. "Ich habe eine Vermutung", sagte Anke Kramer, fügte aber gleich hinzu, versprochen zu haben, nicht zu zocken. Und nahm Joker Nummer eins in Anspruch - den Publikumsjoker - der ihre Vermutung mit 94 Prozent bestätigte. Tuareg war die richtige Antwort. "Das war ein völlig überflüssiger Joker", kommentierte Jauch, doch die Hebamme entgegnete, ganz auf Nummer sicher gehen zu wollen.
Und so war schon bei der Fragestellung der 8.000-Euro-Frage abzusehen, welche Richtung das Spiel nehmen würde. Um die richtige Antwort zu erhalten, wäre nur ein bisschen logisches Denken und Rechnen notwendig gewesen, doch Anke Kramer nahm Joker Nummer zwei - den Zusatzjoker. Aber bevor der Kandidat aus dem Publikum zu Wort kam, ließ Günther Jauch die Hebamme selbst rechnen, welche Punktzahl beim Dart nach Treble 19, Double 18 und Bull's Eye zustande kommt. Ergebnis: 143. Antwortoption "D".
Neue Frage, gleiches Spiel: "Ich will nicht lange umherlabern. Ich schmeiß den nächsten Joker raus", sagte Anke Kramer bei 16.000 Euro und rief ihre Schwester an. "Was hat zwei Pluralformen mit unterschiedlicher Bedeutung?" lautete die Frage. "Buchstabe, Wort, Zeile, Text", waren die möglichen Antworten. "Ich will Ihnen nicht den Mut nehmen. Aber sie können's auch nicht lösen", begrüßte ein langsam genervter Jauch den Telefonjoker. Und behielt Recht. "Ein völlig unbrauchbarer Joker, die Frage ist am Telefon nicht zu beantworten", jammerte der Moderator mit verzerrter Mine. Doch das Leiden Jauchs ging weiter. Jetzt war der 50/50 Joker fällig. "Zeile" und "Wort" blieben stehen.
"Ich komm' auch nie wieder", sagte Anke Kramer entschuldigend, als sie sich nach langem Hin und Her endlich für die korrekte Antwort "Wort" entschied. Auch hier hatte sie anfangs bereits die richtige Vermutung. Günther Jauch konnte da sogar wieder lächeln und ging schnell zur 32.000 Euro Frage über, rein rhetorisch, wie er meinte. "Denn die werden Sie nicht mehr brauchen", war er sich sicher. Und behielt erneut Recht. Ohne weiteren Joker versuchte Anke Kramer erst gar nicht, die Frage zu beantworten.
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Quelle: t-online.de
Hans schrieb:
am 15. November 2011 um 19:03:07
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WWM
alle "incl. mir" die hier Zeit haben um über solche Themen im Internet Meinungen abzugeben, die sind weit davon entfernt bei
Jauch so weit zu kommen, die haben ganz andere Problem, und wer das verneint ist leider noch schlimmer dran.
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Ramsi schrieb:
am 15. November 2011 um 18:50:03
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WWM
Ist doch wie im normalen Leben,der eine kann Frauen ansprechen,der andere nicht,der eine fühlt sich in der Menge des Volkes wohl u die
anderen meiden den Rummel,die Frau hat einfach nur auf sicher gemacht,sich zwar teilweise damit blamiert aber wie manche schon schrieben,lieber 16000Euro sicher als den dicken Max zu spielen u ich glaube es sind sogar schon Leute mit gar nix nach Hause gegangen.Bei gewissen Summen würde jeder Normaloverdiener (so ab 32000Euro)auf sicher machen.Ham od nicht ham.
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kein Millionär schrieb:
am 15. November 2011 um 18:48:53
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Es ist ein Spiel,
aber die meisten gehen nur hin um Kohle mitzunehmen, was schade ist. Millionäre sind bisher jedenfalls nur die geworden
die das ganze als Spiel begriffen haben
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