06.02.2012, 11:19 Uhr | CK
"Wer wird Millionär?": Günther Jauch und Kandidat Heinrich Schrand (Quelle: RTL / Stefan Gregorowius)
Was war das für ein mutiger Auftritt von Heinrich Schrand: In der Jubiläumsfolge von "Wer wird Millionär?" riskierte der Kandidat bei der 125.000-Euro-Frage alles - und gewann. Alle Joker waren bereits verballert, als die Frage kam: "Zum Schluss einer berühmten Rede heißt es: '... as a free man, I take pride in the words ...'? A: I have a dream!, B: Tear down this wall!, C: Ich bin ein Berliner!, oder D: Hasta la vista, baby!" Schrand, der die Risikovariante des Spiels gewählt hatte, wusste die Antwort nicht. Doch er meinte, Kennedys "Ich bin ein Berliner!"-Rede "könnte" es gewesen sein. Der Krankenpfleger überlegte kurz, ob er sich das Risiko zutraute, und entschied dann: Ja, er macht es.
Für seinen Mut wurde Schrand belohnt: Die Antwort war korrekt, er bekam die 125.000 Euro, statt auf 500 herabzufallen. Das Publikum klatschte frenetisch Beifall und Günther Jauch seufzte: "Wir sind alle erleichtert." Das Geld hatte sich der sympathische Kandidat wahrlich verdient. Denn Schrand, der neben seinem Beruf als Krankenpfleger eine Einrichtung der DKMS Deutsche Knochenmarkspende betreut, möchte einen Großteil seines Geldes diesem wohltätigen Projekt spenden. Erst ab der 32.000-Euro-Frage fing er langsam an, auch ein wenig an sich zu denken und plant nun nach dem 125.000-Euro-Gewinn einen Australien-Urlaub. Alle Fragen von Heinrich Schrand zum Nachspielen gibt es in unserem Quiz.
Schrand war nicht der einzige Kandidat in der Jubiläumsfolge, dem man den Gewinn gönnte. Alle vier Kandidaten der Show waren "Helden des Alltags" - Menschen, die sich seit Jahren ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen und so Gutes tun. Günther Jauch gab ihnen in der 1.000. Folge die Möglichkeit, nicht nur für ihr soziales Projekt, sondern auch für sich selbst Geld einzuspielen. Für die Kandidaten gab es zusätzlich zu den üblichen drei bis vier Jokern einen Jubiläumsjoker: Barbara Schöneberger, Oliver Pocher und Ralf Schnoor, alle drei ehemalige WWM-Millionäre, standen ihnen hierbei beratend zur Seite. Zudem zeigte sich Jauch in der Jubiläumsfolge seinen Kandidaten gegenüber ungewohnt gnädig, sprach immer wieder wohlwollende Tipps und Warnungen aus und sorgte dafür, dass die Helden des Alltags nicht ihren Gewinn verspielten.
Als i-Tüpfelchen der Jubiläumssendung wurde endlich auch einmal wieder die Millionenfrage gestellt. Diese wurde allerdings nicht auf dem üblichen Weg erreicht, sondern war ein Überraschungsgeschenk von Jauch an seine Quizkandidaten: Nachdem alle vier eigentlich schon fertig gespielt und zwischen 64.000 und 125.000 Euro gewonnen hatten, durften sie noch einmal am Ende der Sendung im Kampf um die Millionenfrage ins Rennen gehen. Nach einer Auswahlfrage landete dann Sheila Kussmann auf dem Ratestuhl, die sich bislang 64.000 Euro gesichert hatte.
Ihre Millionenfrage lautete: "Was war in 1.000 Sendungen 'Wer wird Millionär?' am häufigsten die richtige Antwort? A: Spanien, B: Goethe, C: Angela Merkel, oder D: Blau". Doch Sheila Kussmann war sich nicht sicher. Sie vermutete Antwort D, wollte aber nicht auf Risiko spielen. Und das war auch gut so: Denn richtig war "A: Spanien", das bislang siebzehn Mal die richtige Antwort in der RTL-Show war. Da hatte die Kandidatin nochmal Glück gehabt: Sonst wäre sie von 64.000 Euro zurück auf 500 gefallen! In unserem Quiz können Sie alle Fragen von Sheila Kussmann nachspielen.
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Quelle: t-online.de
Otto.Norm schrieb:
am 4. Februar 2012 um 18:14:50
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Das kriegt der Jauch..
in einer Woche, ohne Wissen, ohne Risiko.
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Verzockt ? schrieb:
am 4. Februar 2012 um 16:04:09
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Jauch
Leider hat der "liebe" Herr jauch einer Kandidatin die 125.000,-- € wohl nicht gegönnt ?! Sie nannte die richtige Antwort ,
doch jauch und die Redaktion zögerten so lange mit dem "einloggen", bis sie es sich anders überlegte....Schaade ....
denn so großzügig war der liebe herr Jauch denn nun doch nicht !
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Holger schrieb:
am 4. Februar 2012 um 16:00:21
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Guter Zweck
Wenn es um den guten Zweck geht, sitzen plötzlich nur die "hellsten Lichter" auf dem Stuhl.
Fake und Verarsche par Exellence.
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