16.02.2012, 12:45 Uhr | dapd/dpa/afp
Whitney Houston soll am Samstag im engsten Kreis beigesetzt werden. (Quelle: imago)
Die verstorbene Sängerin Whitney Houston wird am Samstag im engsten Kreise in ihrem Heimatort Newark im US-Staat New Jersey beigesetzt. Die Trauerfeier findet in der baptistischen New-Hope-Kirche statt, in der Houston schon als Kind gesungen hatte. Die Familie entschied sich gegen eine zunächst in Betracht gezogene öffentliche Trauerfeier in einer Sportarena, wie das Bestattungsinstitut Whigham Funeral Home am Dienstag mitteilte.
An der Trauerfeier sollen nur geladene Gäste teilnehmen dürfen, wie die Bestattungsunternehmerin Carolyn Whigham sagte. Die Familie habe Houston mehr als 30 Jahre lang mit der Stadt geteilt, mit dem Staat, mit der Welt: "Dies ist jetzt ihre Zeit für ihren Abschied." Die Familie danke Fans, Freunden und Medien, bitte nun aber um die Achtung ihrer Privatsphäre.
In der New Hope Baptist Church begann die Gesangskarriere von Houston im Kindesalter, ihre Mutter, die Gospelsängerin und Grammy-Gewinnerin Cissy Houston, war dort jahrelang musikalische Leiterin. Ihre Cousine, Sängerin Dionne Warwick, sang ebenfalls in dem Gospelchor. Am Montag legten Fans Blumen, Luftballons und Kerzen für Houston am schmiedeeisernen Zaun der Kirche nieder, ebenso wie am Bestattungsinstitut Whigham in Newark. Dorthin war Houstons Leichnam am Montagabend von Los Angeles aus überführt worden.
Dutzende Fans versammelten sich vor dem Bestattungsinstitut, spielten Houstons Hits, sangen, zündeten Kerzen an und hofften, einen Blick auf den Sarg zu erhaschen. Auf einer elektronischen Anzeigetafel außerhalb der Sportarena Prudential Center, die als möglicher Ort für eine öffentliche Trauerfeier im Gespräch war, ist seit Montagnacht ein Bild Houstons zu sehen. New Jerseys größte Zeitung "The Star Ledger" forderte Gouverneur Chris Christie am Dienstag offiziell auf, aus Anlass von Houstons Tod Staatstrauer anordnen und die Flaggen auf Halbmast setzen zu lassen.
Die Soulsängerin war am Samstagnachmittag von einem persönlichen Angestellten in der Badewanne ihres Zimmers im Beverly Hilton Hotel gefunden worden. Zu diesem Zeitpunkt habe sie sich unter Wasser befunden und sei offenbar bewusstlos gewesen, teilte der Sprecher der Polizei von Beverly Hills, Mark Rosen, am Montag mit. Mehrere Angestellte hätten die 48-Jährige aus der Badewanne gezogen und das Sicherheitspersonal des Hotels verständigt.
Die Autopsie ergab nach offiziellen Angaben lediglich, dass es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden gibt. Die toxikologischen Untersuchungen sind aber noch nicht beendet, die vollständigen Ergebnisse werden wohl erst in sechs bis acht Wochen öffentlich gemacht werden. In US-Medien wird spekuliert, dass die 48-Jährige an einem tödlichen Cocktail aus Alkohol und verschreibungspflichtigen Medikamenten starb. Die Promi-Webseite "TMZ" schrieb unter Berufung auf Angehörige, dass zu wenig Wasser in Houstons Lunge gefunden worden sei, um von einem Ertrinken auszugehen.
Die Gerichtsmedizin in Los Angeles machte am Montag allerdings deutlich, dass die genaue Todesursache noch nicht feststehe. "Wir wissen das noch nicht", sagte der stellvertretende Leiter Ed Winter. Es gebe einen "Verdacht", doch erst wenn die genaue Todesursache bekannt sei, werde die Gerichtsmedizin die Polizei und die Familie informieren. Winter bestätigte, dass im Hotelzimmer verschreibungspflichtige Medikamente gefunden worden seien - allerdings "nicht viele" und weniger als bei Todesfällen durch Überdosis üblich.
Quelle: dapd , AFP , dpa
Mensch schrieb:
am 15. Februar 2012 um 11:50:50
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Fortsetzung
...sie gab all die ihr noch verbliebene Kraft für die Menschen (und es waren nicht viele), die bis zum Schluss blieben. Ich
weiß heute nicht mehr, wie oft sie sich dafür bedankte, ich weiß nur, dass mir zum Heulen zumute war. Umso unverständlicher die Reaktionen der "Fans" damals, denn sie wollten ihr Geld zurück, weil WH nicht die erwünschte Leistung brachte. Ich denke, sie war mehr Mensch als so mancher Fan. ;-)
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Heike schrieb:
am 15. Februar 2012 um 11:43:18
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Whitney
Ich wünsche Whitney den Himmel und Bobby Brown die Hölle !!!
Ich habe ein ganz fantastiches Konzert von ihr in der Festhalle
erlebt.
Sie war großartig in Stimme, Aussehen und Gesang.
Die Wünsche der Familie und die von Bobbi-Christana sollten berücksichtigt werden.
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Mensch schrieb:
am 15. Februar 2012 um 11:34:02
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Fans?
Nur mal ganz am Rande, weil es hier um "Mensch" oder "gefallenen Star" geht. Ich war 2010 auf einem ihrer Konzerte und
in den Medien wurde derzeit ordentlich Wind darum gemacht, in welcher Verfassung WH war. Ihre "Fans" (und weshalb sonst sollten sie dort sein?) standen reihenweise auf und verließen demonstrativ den Saal, während WH zu Ihnen sprach (sehr ehrliche Worte!) und sich sehr mühte, niemanden zu enttäuschen. WH gab damals all ihre verbliebene Kraft für die, die b
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