14.02.2012, 12:19 Uhr | dpa/afp/JK
Der Internetdienst "TMZ" veröffentlichte jetzt Bilder aus Whitney Houstons Suite im "Beverly Hilton"-Hotel in Los Angeles. Aufgenommen worden waren sie am vergangenen Samstag, dem Tag ihres Todes. Darauf zu sehen sind die Reste des letzten Mittagessens der Soul-Diva auf einem gedeckten Tisch: Hamburger, Pommes Frites und ein Truthahnsandwich. Daneben stehen eine Dose Bier und ein Champagnerglas. Das legt die Vermutung nahe, dass Houston vor ihrem Tod Alkohol getrunken hatte.
Ein zweites Bild wurde in dem Badezimmer aufgenommen, nachdem Whitney Houstons Leiche abtransportiert worden war. Laut "TMZ" sind darauf ein am Boden stehendes Tablett mit Essen, nasse Kleidungsstücke und ein Nassrasierer zu sehen.
Zudem wurden nach Angaben der Ermittler in ihrer Hotelsuite Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gefunden. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr große Menge gehandelt, sagte Ed Winter von der Gerichtsmedizin in Los Angeles am Montag. Unterdessen plant die Familie die Beisetzung der Sängerin. Vermutlich wird Houston, die im Alter von 48 Jahren gestorben war, am Freitag oder Samstag in New Jersey beigesetzt. In dem Bundesstaat vor den Toren New Yorks war sie aufgewachsen.
Es waren "nicht besonders viele verschreibungspflichtige Präparate" in dem Hotelzimmer, sagte Winter. Üblicherweise würden bei an einer Überdosis Gestorbenen viel mehr Medikamente gefunden. Ausschließen wollte Winter allerdings nur ein Verbrechen, sonst nichts: "Ich weiß, es gibt Berichte, dass sie ertrunken oder an einer Überdosis gestorben ist. Aber es gibt keinen Abschlussbericht, bevor nicht alle Testergebnisse da sind." Und das könne acht Wochen dauern.
Inzwischen wurde die Leiche freigegeben und der Familie überstellt. Am Montagabend wurde der Sarg von Los Angeles nach New Jersey geflogen. Dort soll Houston am Samstag im engsten Kreise in ihrem Heimatort Newark beigesetzt werden. Die Trauerfeier findet in der baptistischen New-Hope-Kirche statt, in der Houston schon als Kind gesungen hatte. Die Familie entschied sich gegen eine zunächst in Betracht gezogene öffentliche Trauerfeier in einer Sportarena, wie das Bestattungsinstitut Whigham Funeral Home am Dienstag mitteilte. An der Feier sollen nun nur geladene Gäste teilnehmen dürfen.
So still es vor ihrem Tod um Houston geworden war, so sehr belebte ihr Tod ihre Plattenumsätze. Am späten Montag belegte die Soulsängerin ganze 27 Plätze in den Top 100 der iTunes-Charts. Auf Nummer eins landete ihr Hit "I Will Always Love You" - und das noch vor "Rolling In The Deep" von Grammy-Abräumerin Adele. Auch in Deutschland spielten Radiosender Houston-Songs. Am Tag nach ihrem Tod wurden fast 100 Mal so viele Houston-Alben heruntergeladen wie am Vortag, wie die Marktforschungsfirma Media Control berichtete.
Für Verwirrung sorgt, dass die Soul-Diva kurz vor ihrem Tod noch in guter Verfassung gewesen sein soll. "Was ich am Donnerstag sah, war kein verwirrtes Verhalten. Das war nicht jemand, der high war", sagte Sängerin Kelly Price CNN. Houston habe getanzt und gelacht. "Wir alle hatten Spaß." Spontan habe sie mit Price ein Duett von "Jesus Loves Me" gesungen und es habe "wunderbar geklungen".
Sorge bereitet derweil Houstons Tochter Bobbi Kristina. Laut Medienberichten wurde die 18-Jährige nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter zweimal im Krankenhaus behandelt. Sie sei zunächst am Morgen mit der Diagnose "Stress und Erschöpfung" ins Krankenhaus gebracht worden. Später sei sie dann erneut in die Klinik gekommen, weil sie "hysterisch, erschöpft und nicht zu trösten" gewesen sei.
Quelle: AFP , dpa
Franz schrieb:
am 15. Februar 2012 um 07:28:17
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(17)
Whitney Schnupfen
Heute sterben weltweit wieder Hunderte o. Tausende Menschen. Und wen intresierts keine Sau. Gibt es nichts wichtigeres als
über diese Person zu berichten (scheinheiliges getue).
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Keule schrieb:
am 15. Februar 2012 um 05:38:01
(17)
(2)
Whitney
Ich denke hier ist ein Mensch von uns gegangen mit einem großen Herz, aber mit den falschen Freunden. Es ist ähnlich wie bei
Jackson. Uns bleibt nur Beide im guten Andenken zu behalten als Dankeschön für die tolle Musik die sie für uns machten. Egal war mir dagegen das Ableben von der Winehouse.
So sind wir Menschen. Den einen verehren wir den anderen verachten wir.
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hape schrieb:
am 15. Februar 2012 um 04:11:14
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(0)
egal
egal wie auch immer, sie war eine wunderbare sängerin , hat uns tolle songs gegeben und dafür sollten wir sie in ehren behalten
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