14.02.2012, 11:31 Uhr | dpa/afp
Whitney Houston soll an einem Medikamenten- und Alkoholmix gestorben sein. (Quelle: dpa)
In der Hotelsuite, in der Whitney Houston am vergangenen Samstag starb, sind nach Angaben der Ermittler Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gefunden worden. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr große Menge gehandelt, sagte Ed Winter von der Gerichtsmedizin in Los Angeles am Montag. Unterdessen plant die Familie die Beisetzung der Sängerin. Vermutlich wird Houston, die im Alter von 48 Jahren gestorben war, am Freitag oder Samstag in New Jersey beigesetzt. In dem Bundesstaat vor den Toren New Yorks war sie aufgewachsen.
Es waren "nicht besonders viele verschreibungspflichtige Präparate" in dem Hotelzimmer, sagte Winter. Üblicherweise würden bei an einer Überdosis Gestorbenen viel mehr Medikamente gefunden. Ausschließen wollte Winter allerdings nur ein Verbrechen, sonst nichts: "Ich weiß, es gibt Berichte, dass sie ertrunken oder an einer Überdosis gestorben ist. Aber es gibt keinen Abschlussbericht, bevor nicht alle Testergebnisse da sind." Und das könne acht Wochen dauern.
Inzwischen wurde die Leiche freigegeben und der Familie überstellt. Am Montagabend wurde der Sarg nach US-Medienberichten von Los Angeles nach New Jersey geflogen. Wie der Sender CNN unter Berufung auf Angaben aus dem Umfeld Houstons berichtete, soll die Beisetzung dort am Freitag oder Samstag stattfinden. Die Sängerin wuchs in Newark auf. Dort war sie in der Kirche auch zum ersten Mal aufgetreten. Die Industriestadt bei New York ist durch den Flughafen bekannt, auf dem auch viele Flüge aus Deutschland landen.
So still es vor ihrem Tod um Houston geworden war, so sehr belebte ihr Tod ihre Plattenumsätze. Am späten Montag belegte die Soulsängerin ganze 27 Plätze in den Top 100 der iTunes-Charts. Auf Nummer eins landete ihr Hit "I Will Always Love You" - und das noch vor "Rolling In The Deep" von Grammy-Abräumerin Adele. Auch in Deutschland spielten Radiosender Houston-Songs. Am Tag nach ihrem Tod wurden fast 100 Mal so viele Houston-Alben heruntergeladen wie am Vortag, wie die Marktforschungsfirma Media Control berichtete.
Für Verwirrung sorgt, dass die Soul-Diva kurz vor ihrem Tod noch in guter Verfassung gewesen sein soll. "Was ich am Donnerstag sah, war kein verwirrtes Verhalten. Das war nicht jemand, der high war", sagte Sängerin Kelly Price CNN. Houston habe getanzt und gelacht. "Wir alle hatten Spaß." Spontan habe sie mit Price ein Duett von "Jesus Loves Me" gesungen und es habe "wunderbar geklungen".
Sorge bereitet derweil Houstons Tochter Bobbi Kristina. Laut Medienberichten wurde die 18-Jährige nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter zweimal im Krankenhaus behandelt. Sie sei zunächst am Morgen mit der Diagnose "Stress und Erschöpfung" ins Krankenhaus gebracht worden. Später sei sie dann erneut in die Klinik gekommen, weil sie "hysterisch, erschöpft und nicht zu trösten" gewesen sei.
Quelle: dpa
Der Fotograf schrieb:
am 14. Februar 2012 um 12:15:28
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Whitney Houston
Hallo Ihr "schlauen" und nicht so schlauen Kommentatoren. Lasst einfach diese wunderbare Frau und Ausnahmesängerin
in Frieden ruhen und bemüht Euch nicht, angeblich alles zu wissen und zu kommentieren. Es ändert nichts an der Tatsache, dass Whitney Houston nicht mehr unter uns ist. Egal was war oder was nicht war.(...)
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Marie schrieb:
am 14. Februar 2012 um 11:59:26
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W. H.
Ohne Brown könnte sie vielleicht noch leben!! Traurig, daß sich so eine tolle Frau mit so einem armseligen Bürschchen einließ! Und
nun lässt man den auch noch auf die Tochter los!
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Wasservogel schrieb:
am 14. Februar 2012 um 11:52:01
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Whitney - an all die selbsternannten Ermittler
noch steht nicht fest, was die Todesursache ist, aber ihr alle wißt es ganz genau - na klar
ist die an Drogen gestorben, selbst schuld usw. - ich sage eine einzigartige Stimme, die über 3 Oktaven ging, ist der Welt verlorengegangen, ein Talent, das es so nicht mehrfach gibt. Das ist eine Tragödie, mit 48 Jahren ist es zu früh, zu sterben. Whitney Du hast uns so viel gegeben - Danke - mein Mitgefühl gilt der Tochter, die sie im übrigen abgöttisch geliebt hat.
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