17.02.2012, 16:44 Uhr | AFP/dpa
Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik haben sich ein Stelldichein in Wien gegeben. Mit dabei: die neue Dschungelkönigin und der UN-Generalsekretär.
Prominente aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness haben am Donnerstagabend den traditionellen Wiener Opernball gefeiert. Eröffnet wurde das prunkvolle Fest in der Wiener Staatsoper von 144 Paaren, die sich zum Walzer "An der schönen blauen Donau" drehten. Der Choreograph Ismet Özdek hatte sich bei seiner Inszenierung von Werken des österreichischen Malers Gustav Klimt inspirieren lassen.
Die meisten Blicke zog wie üblich der Stargast des Bauunternehmer Richard "Mörtel" Lugner auf sich: Die dänischen Schauspielerin Brigitte Nielsen erschien in einem Kleid aus 1.000 Rosen. Auch der britische Schauspieler Sir Roger Moore, bekannt vor allem als früherer James-Bond-Darsteller, nahm in der Loge des Bauunternehmers Platz. Im vergangenen Jahr hatte Lugner die im Sex-Skandal um Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi bekannt gewordene Karima El Mahroug alias Ruby mitgenommen.
Nielsen zeigte sich begeistert: "Es ist eine wunderbares Abend und ich bin voll von Emotionen. Oh mein Gott, mein Herz explodiert." Sie bot Lugner an, mit ihr noch einmal den Dschungel zu besuchen, aber Lugner winkte ab: "Ich hatte schon mehrere Einladungen, aber ich habe immer abgelehnt."
Einer der ersten prominenten Besucher auf dem roten Teppich war der frühere Rennfahrer Niki Lauda, der gestand: "Ich bin das erste Mal seit 20 Jahren wieder am Opernball." Die amerikanische Schauspielerin Rosario Dawson meinte, sie freue sich extrem auf das Fest. "Ich habe mir die Bilder auf der Homepage angesehen." Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt der rumänischen Sopranistin Angela Gheorghiu, die zur Eröffnung Stücke aus der Oper "Carmen" und dem Musical "My Fair Lady" sang.
Auch ungewöhnlich viele Vertreter aus der Politik erschienen zur 56. Ausgabe des Opernballs. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon etwa war Gast des österreichischen Staatschefs Heinz Fischer. Anwesend waren auch der neue Regierungschef Kroatiens, Zoran Milanovic, und der schwedische Außenminister Carl Bildt. Mehr als 5.000 zahlende Gäste hatten zwischen 250 Euro für eine einfache Karte und 18.500 Euro für eine Loge ausgegeben. Zählt man die eingeladenen Gäste, Künstler und das Personal dazu, füllten mehr als 7.200 Menschen die Staatsoper.
In Österreich zählt die Eröffnung des Opernballes jedes Jahr zu den meistgesehenen Fernsehsendungen. 2011 sahen 1,52 Millionen Menschen zu. Nur eine Nachrichtensendung über das explodierte Atomkraftwerk in Fukushima hatte mehr Zuschauer.
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Quelle: AFP , dpa
Yao schrieb:
am 18. Februar 2012 um 16:22:23
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@blinker
Hätten Sie das volle zwei Wochen durchgestanden und dabei noch Ihren Mann gestanden? Ekel - TV hin oder her! Ich ziehe meinen Hut
vor jedem, welche(r) sich dieser Tortur aussetzt! Die Kohle will erstmal eingefahren werden! Und, klar-ich hätte es sofort gemacht! Nur ob ich durchgehalten hätte ist eine andere Frage!!
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woho schrieb:
am 18. Februar 2012 um 15:25:21
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Dekadenz
Richard sicher möchtest auch Du das leben, was Du Dekadenz nennst.
Es macht Spaß, Kaviar zu streuen, bis der Pöbel ausrutscht und
in Schampus zu baden, solange man nicht vergisst, das es auch hilfebedürftige Menschen und Tiere gibt. Toleranz heißt, den Anderen das Anderssein zu gestatten.
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woho schrieb:
am 18. Februar 2012 um 15:18:25
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Brigitte
Brigitte Nielsen ist eine immer gutgelaunte, bodenständige Person und nimmt das Promileben nicht allzu ernst, sie genießt es
einfach, was soll's also, lasst die Frau so leben, wie sie es will. Sie hat genug Nackenschläge bekommen und ist immer sauber damit umgegangen.Aus den Lästerzungen spricht doch einfach nur der wahre Neid, passt nur auf, dass ihr nicht auch noch gelb davon werdet.
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